Meditation, Religion, Selbstverwirklichung

   


Meditationsrichtungen, spirituelle Lehrer



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Amma

Amma, wie Mata Amritanandamayi genannt wird, erfuhr bereits als Kind Visionen Gottes. Diese verstärkten sich und wurden auch äußerlich sichtbar. Sie erfuhr schließlich die mystische Einheit mit dem Göttlichen und der göttlichen Liebe. Gleichzeitig wurde ihr in einer Vision mitgeteilt, dieses Erleben den Menschen erfahrbar zu machen.

Amma, das indische Wort für "Mutter", wird als "Göttliche Mutter" und Avatar verehrt. Sie ist gekommen, um den Menschen die Erfahrung wirklicher Liebe zu bringen, die in der menschlichen Form noch am besten in der Mutterliebe verkörpert wird.

Amma arbeitet unermüdlich, um Menschen Liebe, Trost und Hilfe zu geben. Zahlreiche karitative Einrichtungen und Projekte wurden von ihre bereits ins Leben gerufen. Spenden an den deutschen Verein "Amrita e.V." zur Unterstützung solcher Einrichtungen sind steuerlich abzugsfähig.

Amma ist eine energiegeladene, stets lachende, liebevolle Meisterin, deren energische Energie auch in der speziellen Form und den Umständen ihres Darshans zum Ausdruck kommt, für den in München eine ganze Dreifachturnhalle schon an ihre Grenzen stösst. An Wochenenden kommen oft über 2000 Menschen, um die Liebe zu erfahren, die in unserer Gesellschaft sehr rar geworden ist.

Ammas besondere Form des Darshans besteht darin, jeden Menschen einzeln oder mit seiner Familie zu umarmen und ihm so die mütterliche, göttliche Liebe zu schenken. Abends finden vor dem Darshan Bhajans, hingebungsvolle Gesänge an Gott statt, und oft ein Vortrag von Amma. Für wenige ist es möglich, eine persönliche Frage an Amma zu stellen, wobei die Übersetzung im Vergleich zu den wortreichen Antworten Ammas in der indischen Sprache Telugu oft erstaunlich knapp ausfällt.


Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Seit ich von Amma gehört habe, hatte ich auf ihrer Europa-Tournee jeweils die Gelegenheit, einen ganzen Tag in der Halle zu verbringen, in der Amma Darshan gibt. Ammas Darshan ist oft ein kleines "Volksfest", und ist damit ein krasser Gegensatz z.B. zum Darshan von Mutter Meera: Kinder laufen durch die Halle, an Ständen werden indische Produkte, vor allem Schriften, Bilder, und Devotionalien, zum Kauf angeboten; es gibt eine Verpflegung für die Menschen, die oft den ganzen Tag in Ammas Gegenwart verbringen wollen, in anderen Räumen des Gebäudes.

Der Darshan Ammas in Form der Umarmung ist für mich nicht so wichtig wie das Sitzen und Meditieren in ihrer Nähe. Dazu wähle ich mir nach Möglichkeit einen Vormittag eines Wochentag, wo die Atmosphäre noch nicht so unruhig ist wie abends oder am Wochenende, und geniese so die "Aufladung" durch Ammas Energie. Ich bin Menschen begegnet, die ihren kompletten Jahresurlaub dazu verwenden, einen grossen Teil von Ammas Europatour mitfahren, und dann ein halbes Jahr "aufgeladen" sind.


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Ananda / Ananda Deutschland / Paramhansa Yogananda

wurde von Swami Kriyananda gegründet, der ein direkter Schüler von Paramhansa Yogananda ist. Kriyananda hat über 70 Bücher und 400 Musikstücke geschrieben. Es ist als Sänger, Komponist und Dozent bekannt. Kriyananda hat gezeigt, wie man spirituelle Prinzipen auf Kunst, Musik, Bildung, das Geschäftsleben und vieles andere anwendet.

Kriyananda lebte 3 1/2 Jahre eng mit Yogananda zusammen, dem grossen indischen Meister und Autor des spirituellen Klassikers "Autobiographie eines Yogi". Yogananda als Avatar, als vollverwirklichte göttliche Seele hatte eine gewaltige Aufgabe auf dieser Erde: den Westen mit den östlichen Weisheiten bekannt zu machen, und die Einheit in allen wahren Religionen zu zeigen. Er lebte als erster indischer Meister den Grossteil seines Lebens im Westen, hauptsächlich den USA, und gründete dort die Self-Realization-Fellowship, Gemeinschaft der Selbstverwirklichung.

Swami Kriyananda wurde Vizepräsident der Self-Realization Fellowship, der Organisation, die Yogananda gegründet hat. Nachdem er die SRF verlassen hatte, gründete er 1968 die spirituelle Gemeinschaft Ananda, und verwirklichte damit eine von seinem Meister Yogananda häufig erwähnte Vision. Ananda ist vielleicht die erfolgreichste spirituelle Gemeinschaft weltweit. Die 350 Bewohner von Ananda Village in Kalifornien praktizieren Yogananda's Lehren des Kriya Yoga, und teilen zusammen das Management diverses Geschäfte, Schulen, sowie des spirituellen Retreats "The Expanding Light". Mittlerweile gibt es Ananda-Gemeinschaften in Sacramento, Palo Alto, Seattle, Portland, Dallas, sowie nahe der mittelitalienischen Stadt Assisi, mit insgesamt über 700 Bewohnern.


Für den Autor war der erste Besuch in Ananda im Sommer 1995 das lebensverändernde Ereignis. Schon lange waren mir die SRF und die Lehren Yoganandas bekannt, doch die unpersönliche, teilweise sehr enge Art der Menschen, die mir dort begegneten, waren nicht mein Stil. Als ich 1995 in Ananda Assisi ankam, fühlte ich mich sofort zuhause. Hier war ich mit Menschen zusammen, die einfach das lebten, wovon andere nur redeten.

Bei meinem zweiten Aufenthalt Ende 1996/Anfang 1997 erkannte ich, dass Yogananda auch mein Meister ist. Seitdem habe ich etwa 15 Urlaube zwischen 10 Tagen und 9 Wochen in Ananda Assisi verbracht.

Anfangs habe ich mich über das scheinbare Chaos gewundert, das dort teilweise herrscht. Später habe ich erkannt, dass dies die Folge des Mottos von Ananda ist: "Menschen sind wichtiger als Dinge"! Während andere dies zwar als Theorie anerkennen, aber die Durchführung in der Praxis fehlt, praktiziert dies Ananda mit Erfolg. Konkret bedeutet dies, dass jeder mit all seinen Fehlern und Schwächen akzeptiert wird. Dies kann auch bedeuten, dass Menschen mit grossen Fehlern und Schwächen zu einem weniger guten "Funktionieren" der Gemeinschaft beitragen; die bedingungslose Akzeptanz, die sie trotzdem erfahren, ist wohl das, was innerhalb kurzer Zeit diese Menschen auf erstaunliche Weise transformiert.


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Shri Balaji Tambe

Shri Balaji Tambe wird in Indien als erleuchteter Meister betrachtet. Sein Hauptaugenmerk liegt im Bereich der Heilung, wozu er die ayurvedische Klinik Atmasantulana Village gegründet hat, die größte ayurvedische Klinik Indiens. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Heilung mit Hilfe von Musik und Mantren.

Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Im September 2002 war ich bei einem Konzert in München, in dem Shri Balaji Tambe mit einigen Mitgliedern seines Ashrams musizierte. Die Musik war sehr schön, die Energie im Raum sehr beeindruckend.


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Sri Bala Sai Baba

Sri Bala Sai Baba, ein Meister, der zwei Ashrams in den Südindischen Städten Hyderabad und Kunoohl betreibt bzw. bewohnt bezeichnet sich selbst als eine Inkarnation der Shakti, der weiblichen Urkraft des Universums. Neben der Lehre des Laya Yoga und seiner persönlichen Unterweisung, die auch darin besteht, dem Menschen, der zu ihm kommt, seine eigenen Persönlichkeitsaspekte 100 %ig zu spiegeln, ist er auch durch Materialisierungen bekannt.

Die Tatsache, dass Sri Bala Sai Baba deutsch spricht, kommt vor allem Menschen aus unserem Land zugute; eine direkte Unterweisung durch einen hohen Meister ist auch dadurch gewährleistet, dass zu ihm (noch) nicht allzuviele Menschen strömen. So kann es sein, dass man in klimatisch ungünstigen Monaten durchaus nach dem abendlichen Darshan das Zusammensein mit dem Meister, das oft bis zum nächsten Morgen um 3 oder 4 Uhr andauert, mit nicht einmal 30 weiteren Personen geniessen kann.

Der "kleine" Sai Baba, wie er von manchen auch genannt wird (im Unterschied zu Sathya Sai Baba), hat schon einige Menschen in meiner Umgebung begeistert, deren Leben er äusserst positiv beeinflusst hat, wobei die Aufenthalte oft alles andere als eine reine Erholung sein können, vielmehr zu purer Anstrengung ausarten - nicht nur wegen der Reisestrapazen, sondern auch wegen der "Behandlung", die Bala Sai Baba seinen Besuchern zu deren Bestem angedeihen lässt.


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Kawwana - Die Kirche des Neuen Äon

Kawwana wird nach Außen u.a. durch den bekannten Buchautor Thorwald Dethlefsen (Krankheit als Weg) repräsentiert. Kawwana ist nach Aussage des brillanten Redners Dethlefsen

  1. Die einzige Kirche des Neuen Äon.

  2. Direkt vom höchsten Gott eingesetzt.

  3. Hat als einzige Kirche das Ziel der Befreiung der Menschheit als Ganzes, während sich alle anderen spirituellen Richtungen auf die Einzelperson konzentrieren.

Dethlefsen und eine nicht näher benannte Gruppe von Menschen hat direkten Kontakt zum höchsten Gott. Sie arbeiten seit ca. 12 Jahren mit magischen Ritualen an dem unter Punkt 3 genannten Ziel. Um diese magischen Rituale mit genügend Kraft zu erfüllen bzw. einen ausreichend großen "Samen" für die Veränderung der Menschheit zu legen, wurden seit ca. 2 Jahren Veranstaltungen in München und Wien durchgeführt, 2 gezielt ausgewählten Plätzen, zuletzt im Januar 2003 mit ca. 1200 Teilnehmern. Auf dieser Veranstaltung erläuterte Dethlefsen das bisher Erreichte und die weiteren Ziele. So ist es durch die intensive magische Arbeit in den letzten Jahren gelungen, den negativen Gegenspieler zu Gott aus der höchsten Welt eine Stufe tiefer zu befördern, und (1) Kawwana in die höchste Welt zu transformieren, womit Kawwana in unserer Ebene eigentlich bereits zu existieren aufgehört hat (relativ kurz nach dem ersten bekanntwerden in der Öffentlichkeit). Mit diesem Ergebnis ist der Zwang zur Entscheidung, zum Entweder - Oder (Polarität) aufgelöst (z.B. die bisherige Entscheidung, entweder ein weltliches oder ein spirituelles Leben zu führen). Erreicht wurde dies u.a. durch die Tatsache, dass die durchgeführten Rituale eben diese beiden Ebenen verbanden, z.B. kulinarische Genüsse parallel zur magischen Arbeit. Die verwendete Symbolik reichte dabei von griechisch über ägyptisch bis zur jüdischen Kabbala und dem Christentum. Der Gestaltungsspielraum innerhalb der magischen Arbeit war dabei äußerst eng und wurde von oben vorgegeben. Nun ist - durch Erreichen des oben genannten Ziels, siehe bei (1) - die Situation eingetreten, dass - wie Dethlefsen mit leichtem Zynismus sagte - "... wir über Jahrtausende die gleichen Rituale weiterführen könnten ..." (siehe auch Gedanken zu Kirchen) - aber das macht natürlich wenig Sinn, so dass der nächste Schritt in der Arbeit von Kawwana ansteht: Die Art der Veranstaltungen wird sich dadurch verändern. Statt wie bisher Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt auf der magischen Arbeit wird dieser in Zukunft auf dem gesellschaftlichen Ereignis liegen, es werden Feste gefeiert. Damit wird auch erstmals Eintritt verlangt werden, etwa in Höhe der Selbstkosten.

Die Webseite bietet einige interessante, lesenwerte, fundierte Erklärungen zu den folgenden Themen: Vorurteile, Kawwana, Kirche, Ökumene, Heilsgeschichte, Ritual und Sakrament, Mythos, Inhalt und Form, Welt, Geld, Sekten, Guru, Esoterik, Aberglaube, Abhängigkeit, Realitätsverlust und Weltflucht, Christentum, Priestertum, Synkretismus, Anthropomorphismus, Sünde, Moral, Sexualität, Abtreibung, Konsequenzen, Zweifel, Nähe, Symmachia (Taufe), Lächeln

Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Wer die Einstiegshürden (siehe die Aufzählen der 3 Punkte oben) geistig genommen hat, dem erschlossen sich bei der Januar-Veranstaltung 2003 interessante und nachvollziehbare Erklärungen für Vorgänge in unserer Welt, die dem aufmerksamen Beobachter der spirituellen "Szene" und ihrer Entwicklung in den letzten Jahren bewusst geworden sind.


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Maharishi Mahesh Yogi

Transzendentale Meditation (TM) nach Maharishi Mahesh Yogi hat ihre Wurzeln in der Vedischen Tradition Indiens. Veda ist der Sanskrit-Ausdruck für Wissen. Der Veda zählt zu den ältesten Überlieferungen der Menschheit. Traditionell wird er als vollständiges Wissen vom Leben und von den Naturgesetzen angesehen. In seinem Mittelpunkt steht die Erforschung des menschlichen Bewusstseins und die Entfaltung höherer Bewusstseinszustände. Der Veda wurde über Jahrtausende mündlich weitergegeben und später auch in Buchform als Vedische Literatur aufgezeichnet.

Das grundlegende Wissen über die Technik der Transzendentalen Meditation wird seit Jahrtausenden von Meistern der Vedischen Tradition weitergegeben. Zu den großen Lehrern dieser Tradition gehören unter anderen Vasishtha, Veda Vyãsa, Shankara und deren Schüler. Maharishi Mahesh Yogi empfing das Wissen des Veda von seinem Meister Svami Brahmananda Sarasvati. In der Tradition seines Meisters lehrt Maharishi Mahesh Yogi die TM seit 1958 auf der ganzen Welt. Heute praktizieren rund sechs Millionen Menschen aller Nationalitäten, Kulturen und Religionen die Transzendentale Meditation.

Das Ziel der Transzendentalen Meditation ist es, auf auf natürliche Weise einen einzigartigen Zustand tiefster körperlicher Entspannung und Ruhe zu erzeugen. Gleichzeitig bleibt der Geist hellwach. Das Bewusstsein ruht in sich selbst. Stress und Verspannungen lösen sich auf. Geist und Körper kommen zur Ruhe und schöpfen wertvolle Energie. Die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden gestärkt.

Transzendentale Meditation ist die weltweit am gründlichsten untersuchte Meditationstechnik. Über 600 wissenschaftliche Studien an mehr als 200 Universitäten und Forschungsinstituten in 33 Ländern belegen ihre Wirksamkeit. Jüngste Metaanalysen haben gezeigt, dass TM viermal wirkungsvoller ist als alle anderen untersuchten Entspannungsmethoden.


Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Bei einem Besuch der ayurvedischen Klinik Atmasantulana Village in Indien bin ich einer Engländerin begegnet, die mir von ihrem Erfolg mit Hilfe der TM berichtete. Sie litt jahrelang unter einem gefährlich hohen Blutdruck, die Ärzte wußten ihr zuletzt nicht mehr anders zu helfen als durch die Verschreibung von Beta-Blockern. Diese hat sie jedoch nicht genommen, sondern schaffte es mit Hilfe der TM, innerhalb von 6 Monaten ihren Blutdruck auf die Normalwerte zu reduzieren.

Einige Zeit später haben mir andere Freunde über ihre Erlebnisse mit der TM berichtet, die eine negative Seite aufzeigen, die ich hier nicht verheimlichen möchte. Jeder sollte schließlich über die Für's und Wider's informiert sein, und eine fundierte Entscheidung treffen können.

Bei einem Bühnenauftritt von Maharishi Mahesh Yogi brachte er eine Blume mit, und verglich diese mit der Seele und dem menschlichen Leben. Während des Auftritts zerriß er diese Blume - vielleicht nur eine Kleinigkeit, diese Szene zeigt jedoch vielleicht etwas über das Wesen dieses Yogis.

In dem Buch "Snapping", geschrieben von einem Katastrophentheoretiker (Mathematiker) und einem Psychologen, untersuchten diese die Wirkung äußerst schneller negativer Persönlichkeitsveränderungen. Dazu befassten sie sich mit einigen "Sekten", und wollten als positives Gegenbeispiel die TM beisteuern. Nach genauer Untersuchung der TM jedoch kamen sie zu dem Schluß, dass sie auch diese Gruppierung als negative "Sekte" einordnen müssen.

TM behauptet, eine rein wissenschaftliche Methode zu verbreiten, eine rein "technische Angelegenheit" zu vermitteln. Trotzdem müssen die Schüler ein Gelübde ablegen, was dazu gar nicht passt. Auch wurde lange behauptet, jeder bekomme ein einmaliges Mantra, was ebenfalls nicht stimmt. An sich keine Katastrophe, aber Lügen bei spirituellen Angelegenheiten machen doch sehr stutzig. Dass die Einweihung Geld kostet, mutet mich ebenfalls seltsam an, sollten doch wirklich geistige Dinge kostenlos weitergegeben werden. Was etwas kosten darf, ist meiner Meinung nach die Zeit dessen, der etwas weitergibt.

Dass zwei Freunde meiner Freunde Selbstmord begingen bzw. in einer psychiatrischen Anstalt landeten, und andere ebenfalls starke psychische Probleme bekamen, nachdem sie einige Zeit die TM praktizierten, soll hier nur am Rande erwähnt werden. Würden wir alle Gläubigen der katholischen Kirche aufzählen, für die dies zutrifft, so wäre ich über Jahre hinweg beschäftigt, diese zu erfassen.

Was für mich interessanter ist, ist die Tatsache, dass die TM einen Zustand des "Abstellens" der Gefühle hervorruft. Maharishi Mahesh Yogi nennt dies "Glückseligkeit". Eigentliches Ziel ist meiner Meinung nach jedoch die Läuterung von Gefühlen.


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Mutter Meera

Mutter Meera ist eine junge Inderin, die am 26. Dezember 1960 in der Südindischen Provinz Chandepalle geboren wurde und derzeit in Balduinstein in der Nähe von Limburg an der Lahn wohnt. Von ihren Anhängern wird sie als Avatar (Herabkunft einer Gottheit) verehrt: "Mutter Meeras einzigartiges Geschenk an die Welt besteht darin, dass Sie zum ersten Mal in der Geschichte der Erde das transformierende Licht des Paramatman - des Höchsten Wesens - zugänglich macht." Seit 1982 ist sie mit einem Deutschen verheiratet und "obgleich sie nicht die Öffentlichkeit gesucht hat, kommen Tausende von Menschen aus der ganzen Welt, um ihren Darshan zu erhalten". Beim Darshan handelt es sich um eine "stille Übermittlung von Segen und Licht durch ihren Blick und ihre Berührung". (sämtl. Zitate aus: Mutter Meera. Antworten, Dornburg-Thalheim 1994, S. 8)

Mutter Meera gibt eine besondere Art von Darshan, der neben der etwa zweistündigen, in vollkommener Stille gehaltenen Atmosphäre in einer kurzen, aber intensiven Begegnung besteht: Der Besucher kniet vor Mutter Meera nieder, und sie berührt leicht seinen Kopf, dann richtet sich der Gast in kniender Haltung auf und blickt ihr ins Gesicht. Erst jetzt öffnet sie kurz ihre Augen, um nach wenigen Sekunden wieder in sich zu versinken. Diese beiden Phasen der Begegnung dauern etwa eine halbe Minute.


Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Beim ersten Darshan, bei dem ich mich für Freitag und Samstag angemeldet hatte, war ich beruflich am Freitag verhindert, was ich rechtzeitig absagen konnte. Am Samstag machte ich mich dann mit dem Wochenend-Ticket auf die 7-stündige Bahnfahrt nach Balduinstein, um dort zum erstenmal, nachdem zwei oder drei vorhergegangene Anläufe gescheitert waren, Mutter Meera's Darshan zu empfangen.
Im Schweigen nahm ich neben meiner Partnerin Platz, und schloss die Augen, um zu meditieren. Nach kurzer Zeit holte uns einer derjenigen, die den Darshan organisieren, in die erste Reihe, so dass wir Mutter Meera während der gesamten zwei Stunden sehr nahe sein konnten und ihr immer wieder in die Augen blicken konnten. Bei meinem persönlichen Darshan hatte ich das Gefühl (das mir auch von anderen bestätigt wurde), dass Mutter Meera meinen Darshan deutlich länger, vielleicht sogar doppelt so lange, ausdehnte wie im Durchschnitt - vielleicht wollte mein Ego eine "Belohnung" für die Anstrengungen, die ich für den einen Abend auf mich genommen hatte, und vielleicht hatte Mutter Meera dieses gespürt und mir gegeben. Der Blick in ihre Augen war absolut verblüffend: Ich suchte dort vergeblich nach der "Person", dem "Ego", das normalerweise in jedem Auge wahrgenommen werden kann, sondern hatte das Gefühl, in die Unendlichkeit zu blicken...

Beim zweiten Mal hatte ich die Möglichkeit, 4 Tage hintereinander Darshan zu nehmen. Ich hatte jeweils, wenn Mutter Meera ihre Hände an meinen Kopf legte, das Gefühl, wie wenn Ströme von Energie in meinen Körper fliessen würden, es fühlte sich an, wie wenn ein Wasserhahn aufgedreht worden wäre. Nach diesen 4 Tagen wurde ich für eine Woche krank, wobei in der zweiten Wochenhälfte ein sehr starker Appetit einsetzte.
Nach dieser Woche war das "Essen, während man etwas anderes sucht", verschwunden, ein Effekt, den ich oft schon herbeigesehnt hatte. Ich esse nach wie vor gerne und geniesse das Essen, aber ich esse nicht mehr oder nur noch äusserst selten, um andere Bedürfnisse zu befriedigen.

Für mich ist jeder Besuch bei Mutter Meera ein echtes Geschenk, und ich glaube, dass Mutter Meera eine der höchsten Energien verkörpert, die derzeit auf dieser Erde gefunden werden kann.


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Osho (Bhagwan Shree Rajnesh)

Osho ist der wohl umstrittenste Meister des 20. Jahrhunderts. Wohl von derjenigen Kirche, die ihre Mitglieder mit staatlicher Unterstützung ausbeutet (Kirchensteuer - siehe auch Gedanken zu Kirchen) würde über den ehemaligen Bhagwan, wie Osho früher genannt wurde, die Behauptung der Ausbeutung seiner Anhänger gestreut - basierend auf der Tatsache, dass er angeblich eine größere Anzahl von Fahrzeugen des Typs Rolls Royce sein eigen nannte. Im Internet fand ich dazu die Information, dass diese wohl von Gönnern geliehen waren. Osho wusste jedoch, dass negative Publicity besser ist als keine Publicity. Und seine Idee des freien Sex sowie seine psychologischen Methoden, mit denen er seiner Zeit weit voraus war, trugen dazu bei, dieser Publicity weitere Nahrung zuzuführen. Besonders bekannt unter seinen Methoden ist die "Dynamische Meditation".

Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Die Osho-Kommune im indischen Poona (Pune) stellt ein Kleinod in der Millionenstadt dar. Der Kowangao-Park, wo sie liegt, wurde aus einer ehemaligen Müllhalde geschaffen; heute wachsen dort wunderschöne Bäume, Sträucher und Blumen; es gibt Bäche und kleine Teiche, sowie seltene Vögel. Auch die Kommune ist sehr schön in die üppige Natur integriert.

Die Zielsetzung von Oshos Methoden liegt hauptsächlich im Freiwerden von Konditionierungen durch Gesellschaft, Erziehung, usw. Die gewählten Methoden erfüllen wohl diesen Zweck teilweise, stellen aber wohl selbst wieder eine neue Art der Konditionierung dar (besonders wenn man bedenkt, dass z.B. die einzelnen Phasen der dynamischen Meditation eine genau definierte Zeitspanne durchgeführt werden). Ob die Bezeichnung "Meditation" für seine Methoden passend ist möchte ich ebensowenig beurteilen wie die Frage, ob es sich um Spiritualität oder eher um Psychologie handelt, bzw. inwieweit diese beiden Lebensbereiche Schnittstellen aufweisen bzw. ineinander übergehen.

Für meinen Geschmack ist die Ausrichtung der Kommune sehr kommerziell, die Preise sind für indische Verhältnisse enorm hoch. Der "Willkommenstag" z.B. schlägt mit 21 Euro zu Buche, und beinhaltet etwa 3 - 4 Std. "Programm". Etwa 10 Euro davon sind "Vorschuß" auf später zu buchende Kurse, deren Preisniveau westliches Niveau erreicht. Der Rest ist für Paß, AIDS-Test und Eintritt (der für jeden Folgetag extra bezahlt werden muß und je nach Dauer bei ca. 5 Euro / Tag liegt). Merkwürdig finde ich auch, dass die Kommune noch nicht mitbekommen haben will, dass AIDS

  1. Eine reine Theorie ist, die wissenschaftlich durch keinerlei Fakten untermauert ist (siehe auch hier)

  2. Der Test an sich lächerlich ist, da er - wie die Kommune selbst zugibt - nicht zuverlässig funktioniert und

  3. Ein evtl. fehlerhafter "Positiv"-Test ein ziemlicher Schock ist, der wohl sicher zum Ausbruch von Krebs führen würde.

Darüberhinaus ist für mich die nach wie vor überaus starke Betonung des freien Sex erwähnenswert. Dies wird einem besonders bewusst, wenn man z.B. das Telefonbüro betreten möchte und dies jedoch für kurze Zeit während der Öffnungszeiten ohne Begründung geschlossen wird, und man von "alten Hasen" der Osho-Gemeinschaft mit dezent gewählten Worten den Grund dafür erfährt. Hier wählen wohl manche nach wie vor Masse statt Tiefe, die ganze Richtung scheint etwas in den 1960/70ern stehengeblieben zu sein.


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Sri Sathya Sai Baba

Der gegenwärtige Sai Baba, 1926 geboren, ist die zweite der aufeinanderfolgenden Inkarnationen des Sai Avatars. Die erste Inkarnation war Shirdi Sai Baba, der acht Jahre vor der Geburt Sathya Sai Babas seinen irdischen Körper verließ. Shirdi Sai Baba machte durch sein Leben die Vaterschaft Gottes und die Bruderschaft der Menschen deutlich. Er diente den Muslims und den Hindus in Zentralindien und lebte während vieler Jahre abwechselnd in einem Hindu-Tempel und in einer muslimischen Moschee. Jede der beiden Religionen beansprucht ihn als den ihren.
Der Sai Avatar wird in seiner gegenwärtigen Form bis weit in das 21. Jahrhundert hinein auf der Erde sein. Wiederum acht Jahre nach dem Verlassen dieses Körpers wird er in Südindien als dritte und letzte Inkarnation geboren werden. Er wird Prema Sai Baba heißen, die Mission des Sai Avatars in diesem Kali-Zeitalter vollenden und die Menschheit in ein goldenes Zeitalter führen.

Sai Baba wird in Indien als Purna-Avatar verehrt. Es gibt nach dem, was mir in Indien zugetragen wurde, 5 Stufen von Avataren. Der Purna-Avatar ist die höchste Form, eine reine göttliche Inkarnation. Als solche sind die gegenwärtigen Sai-Avatare nach Bhagavan Krishna vor ca. 5000 Jahren die erste Verkörperung Gottes auf Erden und erfüllt somit erstmals wieder alle 16 Kriterien, die einen Purna-Avatar kennzeichnen.

Die Hauptbotschaft Sai Babas ist es, immer wieder auf die Einheit der Religionen hinzuweisen. Dazu möchte er niemanden konvertieren, sondern möchte die Menschen zur ernsthaften Ausübung ihrer eigenen Religion ermutigen.

Sai Baba lebt vor allem in seinen beiden Ashrams in Whitefield nahe der südindischen 5-Millionen-Stadt Bangalore und dem Dorf Puttaparthi, etwa 150 km nördlich von Bangalore. Die meiste Zeit des Jahres sind mindestens 5000 Menschen anwesend, und bei besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Sai Baba's Geburtstag muss man mit weit mehr Menschen rechnen.

Der Darshan von Sai Baba, den er in Whitefield am Morgen und in Puttaparthi morgens und abends gibt, besteht darin, dass er durch die Menschenmassen schreitet, Fragen beantwortet, Briefe entgegennimmt, was bedeutet, dass er sich um die Bitte, die im Brief ausgedrückt wird, kümmert, die Energie erhöht, Schicksale umschreibt, und manchmal Dinge materialisiert, z.B. die heile Asche, Vibhuti genannt. Hin und wieder hat jemand das Glück, zu einem persönlichen Interview ausgewählt zu werden. Zusätzlich gibt es in Whitefield abends noch Bhajans, hingebungsvolle Gesänge zu Gott, ebenso wie in Puttaparthi ca. 2 Stunden nach den beiden Darshans. Zu besonderen Gelegenheiten wie Weihnachten oder Neujahr hält Sai Baba auch eine Rede.


Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Beim ersten Aufenthalt ca. Anfang 1996 hatte ich drei Tage Zeit, in Puttaparthi Sai Baba kennenzulernen. Ich wusste nichts über ihn, ausser dass ich ihn besuchen musste (so sagte mir ein innerer Drang). Ich begegnete einem Menschen, der mich fast auf jedem Schritt während dieser drei Tage begleitete, und somit mir einen tiefen Einblick in das Wesen Sai Babas, seine Lehre und sein Wirken ermöglichte. Während dieser drei Tage konnte ich Sai Baba mehrere Briefe geben, und fast alles, an was ich mich heute erinnere, ist heute eingetroffen. Ich sass während dieser drei Tage oft in vorderen Reihen und konnte ihn somit aus der Nähe sehen und spüren.

Am Jahreswechsel 2000/2001 war ich mit meiner Partnerin für 12 Tage in Whitefield und Puttaparthi, nachdem mehrere Versuche, zu Bala Sai Baba zu fahren, gescheitert waren, es musste wohl Sathya Sai Baba sein. Wiederum war die Erfahrung überwältigend, eine tiefe Liebe, eine Öffnung des Herzens, ist zu spüren, wenn Sathya Sai Baba kommt. Diesmal sass ich oft weit weg von Sai Baba, und auch das war gut, da es ja nicht um die Person geht, die ich nach 12 Tagen wieder verliess, sondern um die Göttlichkeit im eigenen Inneren. Diese zu spüren war mir bei diesem Aufenthalt sehr gut möglich, und meine Meditationen danach haben einiges an Tiefe und Qualität gewonnen.

Anfang Mai 2001 hatte ich eine starke Zahnfleischentzündung. Während die schmerzhaften Stellen und das hohe Fieber bald abgeklungen waren, besserte sich das entzündete und geschwollen aussehende Zahnfleisch für mehr als 2 Wochen nur minimal. So entschloss ich mich zu einem weiteren Arztbesuch bei einem nahegelegenen, naturheilkundlich orientierten Arzt. Der Termin war am Freitag. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag träumte ich, dass ich mit wenigen anderen Menschen mit Sri Sathya Sai Baba in einer Gruppe zusammen war. Nach einiger Zeit betupfte Sai Baba mein Zahnfleisch mit einem Lappen, den er vorher mit einer heilenden Flüssigkeit getränkt hatte. Der Traum war ungewöhnlich klar und gut erinnerbar.
Als ich am Freitag den Arzttermin wahrnahm, war mein Zahnfleisch schon deutlich weniger entzündet.
Bei meiner Rücksprache mit einem Freund diesbezüglich erklärte mir dieser, dass man nur dann von einem Meister träume, wenn dieser es wünsche, und diese Träume demnach wohl so gut wie Realität waren. Natürlich kann es Zufall sein, dass sich genau zu diesem Zeitpunkt das Zahnfleisch so gravierend verbessert hat. Wer öfter solche "Zufälle" erlebt hat, zweifelt jedoch nicht mehr daran, dass hier "höhere Mächte" am Werke sind.

Der Vollständigkeit halber muss ich hier aber auch erwähnen, dass gegenüber Sathya Sai Baba seit einiger Zeit sehr unschöne Vorwürfe erhoben werden. Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich in meinem Forum darüber informieren.


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Vanamali Devi

Vanamali Devi ist eine glühende Verehrerin Krishnas, eine Bhakti-Yogini, die ich ca. 1998/99 in Ananda Assisi kennengelernt habe. Sie hat einen Ashram in Rishikesh. Eine Homepage von ihr habe ich leider nicht gefunden.


Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Als ich Vanamali Devi kennenlernte, war ich gerade dabei, eine wichtige Entscheidung mit enormen Folgen für mein Leben zu treffen. Für Wochen kreiste diese Entscheidung ständig in meinem Kopf. Als ich Vanamali Devi um Rat bat, gab sie mir einen sehr weisen Rat, der das Karusell in meinem Kopf innerhalb von Minuten zum Stillstand brachte - worauf ich die innere Ruhe hatte, eine intuitive Entscheidung zu fällen, von der ich immer mehr und mehr merke, wie gut sie war.


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