Meditationsrichtungen, spirituelle Lehrer
Übersicht:
Amma
Ananda
Balaji Tambe
Bala Sai Baba
Kawwana
Maharishi Mahesh Yogi
Mutter Meera
Osho
Sathya Sai Baba
Vanamali Devi
Zahlreiche DVDs und Audio-CDs mit spirituellen Inhalten finden Sie hier:

Amma
Amma, wie Mata Amritanandamayi genannt wird, erfuhr bereits als Kind Visionen Gottes. Diese verstärkten sich und wurden auch äußerlich
sichtbar. Sie erfuhr schließlich die mystische Einheit mit dem Göttlichen und der göttlichen Liebe. Gleichzeitig wurde ihr in einer
Vision mitgeteilt, dieses Erleben den Menschen erfahrbar zu machen.
Amma, das indische Wort für "Mutter", wird als "Göttliche Mutter" und Avatar verehrt. Sie ist gekommen, um den Menschen die Erfahrung
wirklicher Liebe zu bringen, die in der menschlichen Form noch am besten in der Mutterliebe verkörpert wird.
Amma arbeitet unermüdlich, um Menschen Liebe, Trost und Hilfe zu geben. Zahlreiche karitative Einrichtungen und Projekte wurden von
ihre bereits ins Leben gerufen. Spenden an den deutschen Verein "Amrita e.V." zur Unterstützung solcher Einrichtungen sind steuerlich
abzugsfähig.
Amma ist eine energiegeladene, stets lachende, liebevolle Meisterin, deren energische Energie auch in der speziellen Form und den
Umständen ihres Darshans zum Ausdruck kommt, für den in München eine ganze Dreifachturnhalle schon an ihre Grenzen stösst. An Wochenenden
kommen oft über 2000 Menschen, um die Liebe zu erfahren, die in unserer Gesellschaft sehr rar geworden ist.
Ammas besondere Form des Darshans besteht darin, jeden Menschen einzeln oder mit seiner Familie zu umarmen und ihm so die mütterliche,
göttliche Liebe zu schenken. Abends finden vor dem Darshan Bhajans, hingebungsvolle Gesänge an Gott statt, und oft ein Vortrag von Amma.
Für wenige ist es möglich, eine persönliche Frage an Amma zu stellen, wobei die Übersetzung im Vergleich
zu den wortreichen Antworten Ammas in der indischen Sprache Telugu oft erstaunlich knapp ausfällt.
Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Seit ich von Amma gehört habe, hatte ich auf ihrer Europa-Tournee jeweils
die Gelegenheit, einen ganzen Tag in der Halle zu verbringen, in der Amma Darshan gibt. Ammas Darshan ist oft ein kleines "Volksfest",
und ist damit ein krasser Gegensatz z.B. zum Darshan von Mutter Meera: Kinder laufen durch die Halle, an Ständen werden indische
Produkte, vor allem Schriften, Bilder, und Devotionalien, zum Kauf angeboten; es gibt eine Verpflegung für die Menschen, die oft den
ganzen Tag in Ammas Gegenwart verbringen wollen, in anderen Räumen des Gebäudes.
Der Darshan Ammas in Form der Umarmung ist für mich nicht so wichtig wie das Sitzen und Meditieren in ihrer Nähe. Dazu wähle ich mir nach
Möglichkeit einen Vormittag eines Wochentag, wo die Atmosphäre noch nicht so unruhig ist wie abends oder am Wochenende, und geniese so die
"Aufladung" durch Ammas Energie. Ich bin Menschen begegnet, die ihren kompletten Jahresurlaub dazu verwenden, einen grossen Teil von
Ammas Europatour mitfahren, und dann ein halbes Jahr "aufgeladen" sind.
Übersicht
Ananda / Ananda Deutschland / Paramhansa Yogananda
wurde von Swami
Kriyananda gegründet, der ein direkter Schüler von Paramhansa Yogananda ist.
Kriyananda hat über 70 Bücher und 400 Musikstücke geschrieben. Es ist als
Sänger, Komponist und Dozent bekannt. Kriyananda hat gezeigt, wie man
spirituelle Prinzipen auf Kunst, Musik, Bildung, das Geschäftsleben und vieles
andere anwendet.
Kriyananda lebte 3 1/2 Jahre eng mit Yogananda
zusammen, dem grossen indischen Meister und Autor des spirituellen Klassikers
"Autobiographie eines Yogi". Yogananda als Avatar, als vollverwirklichte göttliche Seele
hatte eine gewaltige Aufgabe auf dieser Erde: den Westen mit den östlichen Weisheiten
bekannt zu machen, und die Einheit in allen wahren Religionen zu zeigen. Er lebte als
erster indischer Meister den Grossteil seines Lebens im Westen, hauptsächlich den USA,
und gründete dort die Self-Realization-Fellowship, Gemeinschaft der Selbstverwirklichung.
Swami Kriyananda wurde Vizepräsident der Self-Realization
Fellowship, der Organisation, die Yogananda gegründet hat. Nachdem er die SRF
verlassen hatte, gründete er 1968 die spirituelle Gemeinschaft Ananda, und verwirklichte damit
eine von seinem Meister Yogananda häufig erwähnte Vision. Ananda ist vielleicht die
erfolgreichste spirituelle Gemeinschaft weltweit. Die 350 Bewohner von Ananda Village in
Kalifornien
praktizieren Yogananda's Lehren des Kriya Yoga, und teilen zusammen das
Management diverses Geschäfte, Schulen, sowie des spirituellen Retreats "The
Expanding Light". Mittlerweile gibt es Ananda-Gemeinschaften in Sacramento, Palo
Alto, Seattle, Portland, Dallas, sowie nahe der mittelitalienischen Stadt
Assisi, mit insgesamt über 700 Bewohnern.
Für den Autor war der erste Besuch in Ananda im Sommer 1995 das lebensverändernde Ereignis.
Schon lange waren
mir die SRF und die Lehren Yoganandas bekannt, doch die unpersönliche, teilweise sehr enge Art der
Menschen, die mir dort begegneten, waren nicht mein Stil. Als ich 1995 in Ananda Assisi ankam, fühlte ich mich sofort
zuhause. Hier war ich mit Menschen zusammen, die einfach das lebten, wovon andere nur redeten.
Bei meinem zweiten Aufenthalt Ende 1996/Anfang 1997 erkannte ich, dass Yogananda auch mein Meister ist.
Seitdem habe ich etwa 15 Urlaube zwischen 10 Tagen und 9 Wochen in Ananda Assisi verbracht.
Anfangs habe ich mich
über das scheinbare Chaos gewundert, das dort teilweise herrscht. Später habe ich erkannt, dass dies die Folge des
Mottos von Ananda ist: "Menschen sind wichtiger als Dinge"! Während andere dies zwar als Theorie anerkennen, aber die
Durchführung in der Praxis fehlt, praktiziert dies Ananda mit Erfolg. Konkret bedeutet dies, dass jeder mit all
seinen Fehlern und Schwächen akzeptiert wird. Dies kann auch bedeuten, dass Menschen mit grossen Fehlern und Schwächen
zu einem weniger guten "Funktionieren" der Gemeinschaft beitragen; die bedingungslose Akzeptanz, die sie trotzdem erfahren,
ist wohl das, was innerhalb kurzer Zeit diese Menschen auf erstaunliche Weise transformiert.
Übersicht
Shri Balaji Tambe
Shri Balaji Tambe wird in Indien als erleuchteter Meister betrachtet. Sein Hauptaugenmerk liegt im Bereich der Heilung, wozu er die ayurvedische Klinik Atmasantulana Village gegründet hat, die größte ayurvedische Klinik Indiens. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Heilung mit Hilfe von Musik und Mantren.
Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Im September
2002 war ich bei einem Konzert in München, in dem Shri Balaji Tambe mit einigen Mitgliedern seines Ashrams musizierte. Die Musik war sehr schön, die Energie im Raum sehr beeindruckend.
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Sri Bala Sai Baba
Sri Bala Sai Baba, ein Meister, der zwei Ashrams in den Südindischen Städten Hyderabad und Kunoohl betreibt bzw. bewohnt bezeichnet sich
selbst als eine Inkarnation der Shakti, der weiblichen Urkraft des Universums. Neben der Lehre des Laya Yoga und seiner persönlichen
Unterweisung, die auch darin besteht, dem Menschen, der zu ihm kommt, seine eigenen Persönlichkeitsaspekte 100 %ig zu spiegeln, ist
er auch durch Materialisierungen bekannt.
Die Tatsache, dass Sri Bala Sai Baba deutsch spricht, kommt vor allem Menschen aus unserem Land zugute; eine direkte Unterweisung durch
einen hohen Meister ist auch dadurch gewährleistet, dass zu ihm (noch) nicht allzuviele Menschen strömen. So kann es sein, dass
man in klimatisch ungünstigen Monaten durchaus nach dem abendlichen Darshan das Zusammensein mit dem Meister, das oft bis
zum nächsten Morgen um 3 oder 4 Uhr andauert, mit nicht einmal 30 weiteren Personen geniessen kann.
Der "kleine" Sai Baba, wie er von manchen auch genannt wird (im Unterschied zu Sathya Sai Baba), hat schon einige Menschen in meiner
Umgebung begeistert, deren Leben er äusserst positiv beeinflusst hat, wobei die Aufenthalte oft alles andere als eine reine Erholung
sein können, vielmehr zu purer Anstrengung ausarten - nicht nur wegen der Reisestrapazen, sondern auch wegen der "Behandlung", die
Bala Sai Baba seinen Besuchern zu deren Bestem angedeihen lässt.
Übersicht
Kawwana - Die Kirche des
Neuen Äon
Kawwana wird nach Außen u.a. durch den bekannten Buchautor Thorwald
Dethlefsen (Krankheit als Weg) repräsentiert. Kawwana ist nach Aussage des brillanten
Redners Dethlefsen
Die einzige Kirche des Neuen Äon.
Direkt vom höchsten Gott eingesetzt.
Hat als einzige Kirche das Ziel der Befreiung der Menschheit
als Ganzes, während sich alle anderen spirituellen Richtungen auf die Einzelperson
konzentrieren.
Dethlefsen und eine nicht näher benannte Gruppe von Menschen hat
direkten Kontakt zum höchsten Gott. Sie arbeiten seit ca. 12 Jahren mit magischen
Ritualen an dem unter Punkt 3 genannten Ziel. Um diese magischen Rituale mit genügend
Kraft zu erfüllen bzw. einen ausreichend großen "Samen" für die Veränderung der
Menschheit zu legen, wurden seit ca. 2 Jahren Veranstaltungen in München und Wien
durchgeführt, 2 gezielt ausgewählten Plätzen, zuletzt im Januar 2003 mit ca. 1200
Teilnehmern. Auf dieser Veranstaltung erläuterte Dethlefsen das bisher Erreichte
und die weiteren Ziele. So ist es durch die intensive magische Arbeit in den letzten
Jahren gelungen, den negativen Gegenspieler zu Gott aus der höchsten Welt eine Stufe
tiefer zu befördern, und (1) Kawwana in die höchste Welt zu transformieren, womit
Kawwana in unserer Ebene eigentlich bereits zu existieren aufgehört hat (relativ
kurz nach dem ersten bekanntwerden in der Öffentlichkeit). Mit diesem Ergebnis ist
der Zwang zur Entscheidung, zum Entweder - Oder (Polarität) aufgelöst (z.B. die
bisherige Entscheidung, entweder ein weltliches oder ein spirituelles Leben zu
führen). Erreicht wurde dies u.a. durch die Tatsache, dass die durchgeführten
Rituale eben diese beiden Ebenen verbanden, z.B. kulinarische Genüsse parallel
zur magischen Arbeit. Die verwendete Symbolik reichte dabei von griechisch über
ägyptisch bis zur jüdischen Kabbala und dem Christentum. Der Gestaltungsspielraum
innerhalb der magischen Arbeit war dabei äußerst eng und wurde von oben vorgegeben.
Nun ist - durch Erreichen des oben genannten Ziels, siehe bei (1) - die Situation
eingetreten, dass - wie Dethlefsen mit leichtem Zynismus sagte - "... wir über
Jahrtausende die gleichen Rituale weiterführen könnten ..." (siehe auch
Gedanken zu Kirchen) - aber das macht
natürlich wenig Sinn, so dass der nächste Schritt in der Arbeit von Kawwana ansteht:
Die Art der Veranstaltungen wird sich dadurch verändern. Statt wie bisher
Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt auf der magischen Arbeit wird dieser in
Zukunft auf dem gesellschaftlichen Ereignis liegen, es werden Feste gefeiert.
Damit wird auch erstmals Eintritt verlangt werden, etwa in Höhe der Selbstkosten.
Die Webseite bietet einige interessante, lesenwerte, fundierte Erklärungen zu den folgenden
Themen: Vorurteile, Kawwana, Kirche, Ökumene, Heilsgeschichte, Ritual und Sakrament,
Mythos, Inhalt und Form, Welt, Geld, Sekten, Guru, Esoterik, Aberglaube, Abhängigkeit,
Realitätsverlust und Weltflucht, Christentum, Priestertum, Synkretismus,
Anthropomorphismus, Sünde, Moral, Sexualität, Abtreibung, Konsequenzen, Zweifel, Nähe,
Symmachia (Taufe), Lächeln
Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Wer die Einstiegshürden
(siehe die Aufzählen der 3 Punkte oben) geistig genommen hat, dem erschlossen sich bei der
Januar-Veranstaltung 2003 interessante und nachvollziehbare Erklärungen für Vorgänge in
unserer Welt, die dem aufmerksamen Beobachter der spirituellen "Szene" und ihrer
Entwicklung in den letzten Jahren bewusst geworden sind.
Übersicht
Maharishi
Mahesh Yogi
Transzendentale Meditation (TM) nach Maharishi Mahesh Yogi hat
ihre Wurzeln in der Vedischen Tradition Indiens. Veda ist der Sanskrit-Ausdruck für
Wissen. Der Veda zählt zu den ältesten Überlieferungen der Menschheit. Traditionell
wird er als vollständiges Wissen vom Leben und von den Naturgesetzen angesehen. In
seinem Mittelpunkt steht die Erforschung des menschlichen Bewusstseins und die Entfaltung
höherer Bewusstseinszustände. Der Veda wurde über Jahrtausende mündlich weitergegeben
und später auch in Buchform als Vedische Literatur aufgezeichnet.
Das grundlegende Wissen über die Technik der Transzendentalen Meditation wird seit
Jahrtausenden von Meistern der Vedischen Tradition weitergegeben. Zu den großen
Lehrern dieser Tradition gehören unter anderen Vasishtha, Veda Vyãsa, Shankara und
deren Schüler.
Maharishi Mahesh Yogi empfing das Wissen des Veda von seinem Meister Svami Brahmananda
Sarasvati. In der Tradition seines Meisters lehrt Maharishi Mahesh Yogi die TM seit
1958 auf der ganzen Welt.
Heute praktizieren rund sechs Millionen Menschen aller Nationalitäten, Kulturen und
Religionen die Transzendentale Meditation.
Das Ziel der Transzendentalen Meditation ist es, auf auf natürliche Weise einen
einzigartigen Zustand tiefster körperlicher Entspannung und Ruhe zu erzeugen.
Gleichzeitig bleibt der Geist hellwach. Das Bewusstsein ruht in sich selbst.
Stress und Verspannungen lösen sich auf. Geist und Körper kommen zur Ruhe und
schöpfen wertvolle Energie. Die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem werden
gestärkt.
Transzendentale Meditation ist die weltweit am gründlichsten untersuchte
Meditationstechnik. Über 600 wissenschaftliche Studien an mehr als 200 Universitäten
und Forschungsinstituten in 33 Ländern belegen ihre Wirksamkeit. Jüngste
Metaanalysen haben gezeigt, dass TM viermal wirkungsvoller ist als alle anderen
untersuchten Entspannungsmethoden.
Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Bei einem Besuch der
ayurvedischen Klinik Atmasantulana
Village in Indien bin ich einer Engländerin begegnet, die mir von ihrem Erfolg
mit Hilfe der TM berichtete. Sie litt jahrelang unter einem gefährlich hohen
Blutdruck, die Ärzte wußten ihr zuletzt nicht mehr anders zu helfen als durch die
Verschreibung von Beta-Blockern. Diese hat sie jedoch nicht genommen, sondern
schaffte es mit Hilfe der TM, innerhalb von 6 Monaten ihren Blutdruck auf die
Normalwerte zu reduzieren.
Einige Zeit später haben mir andere Freunde über ihre Erlebnisse mit der TM
berichtet, die eine negative Seite aufzeigen, die ich hier nicht verheimlichen
möchte. Jeder sollte schließlich über die Für's und Wider's informiert sein,
und eine fundierte Entscheidung treffen können.
Bei einem Bühnenauftritt von Maharishi Mahesh Yogi brachte er eine Blume mit,
und verglich diese mit der Seele und dem menschlichen Leben. Während des
Auftritts zerriß er diese Blume - vielleicht nur eine Kleinigkeit, diese Szene
zeigt jedoch vielleicht etwas über das Wesen dieses Yogis.
In dem Buch "Snapping", geschrieben von einem Katastrophentheoretiker
(Mathematiker) und einem Psychologen, untersuchten diese die Wirkung äußerst
schneller negativer Persönlichkeitsveränderungen. Dazu befassten sie sich mit
einigen "Sekten", und wollten als positives Gegenbeispiel die TM beisteuern.
Nach genauer Untersuchung der TM jedoch kamen sie zu dem Schluß, dass sie auch
diese Gruppierung als negative "Sekte" einordnen müssen.
TM behauptet, eine rein wissenschaftliche Methode zu verbreiten, eine rein
"technische Angelegenheit" zu vermitteln. Trotzdem müssen die Schüler ein
Gelübde ablegen, was dazu gar nicht passt. Auch wurde lange behauptet, jeder
bekomme ein einmaliges Mantra, was ebenfalls nicht stimmt. An sich keine
Katastrophe, aber Lügen bei spirituellen Angelegenheiten machen doch sehr
stutzig. Dass die Einweihung Geld kostet, mutet mich ebenfalls seltsam an,
sollten doch wirklich geistige Dinge kostenlos weitergegeben werden. Was etwas
kosten darf, ist meiner Meinung nach die Zeit dessen, der etwas weitergibt.
Dass zwei Freunde meiner Freunde Selbstmord begingen bzw. in einer psychiatrischen
Anstalt landeten, und andere ebenfalls starke psychische Probleme bekamen, nachdem
sie einige Zeit die TM praktizierten, soll
hier nur am Rande erwähnt werden. Würden wir alle Gläubigen der katholischen
Kirche aufzählen, für die dies zutrifft, so wäre ich über Jahre hinweg
beschäftigt, diese zu erfassen.
Was für mich interessanter ist, ist die Tatsache, dass die TM einen Zustand
des "Abstellens" der Gefühle hervorruft. Maharishi Mahesh Yogi nennt dies
"Glückseligkeit". Eigentliches Ziel ist meiner Meinung nach jedoch die
Läuterung von Gefühlen.
Übersicht
Mutter Meera
Mutter Meera ist eine junge Inderin, die am 26. Dezember 1960 in der
Südindischen Provinz Chandepalle geboren wurde und derzeit
in Balduinstein in der Nähe von Limburg an der Lahn wohnt. Von ihren
Anhängern wird sie als Avatar (Herabkunft einer Gottheit) verehrt: "Mutter Meeras
einzigartiges Geschenk an die Welt besteht darin,
dass Sie zum ersten Mal in der Geschichte der Erde das transformierende Licht des
Paramatman - des Höchsten Wesens - zugänglich macht."
Seit 1982 ist sie mit einem Deutschen verheiratet und "obgleich sie nicht die
Öffentlichkeit gesucht hat, kommen Tausende von
Menschen aus der ganzen Welt, um ihren Darshan zu erhalten". Beim Darshan handelt es
sich um eine "stille Übermittlung von
Segen und Licht durch ihren Blick und ihre Berührung". (sämtl. Zitate aus: Mutter
Meera. Antworten, Dornburg-Thalheim 1994, S. 8)
Mutter Meera gibt eine besondere Art von Darshan, der neben der etwa zweistündigen,
in vollkommener Stille gehaltenen Atmosphäre
in einer kurzen, aber intensiven Begegnung besteht: Der Besucher kniet vor Mutter
Meera nieder, und sie berührt leicht seinen Kopf,
dann richtet sich der Gast in kniender Haltung auf und blickt ihr ins Gesicht.
Erst jetzt öffnet sie kurz ihre Augen, um nach
wenigen Sekunden wieder in sich zu versinken. Diese beiden Phasen der Begegnung
dauern etwa eine halbe Minute.
Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Beim ersten Darshan,
bei dem ich mich für Freitag und Samstag angemeldet
hatte, war ich beruflich am Freitag verhindert, was ich rechtzeitig absagen konnte.
Am Samstag machte ich mich dann mit dem Wochenend-Ticket
auf die 7-stündige Bahnfahrt nach Balduinstein, um dort zum erstenmal, nachdem zwei
oder drei vorhergegangene Anläufe gescheitert waren,
Mutter Meera's Darshan zu empfangen.
Im Schweigen nahm ich neben meiner Partnerin Platz, und schloss die Augen, um
zu meditieren. Nach kurzer Zeit holte uns einer
derjenigen, die den Darshan organisieren, in die erste Reihe, so dass wir Mutter
Meera während der gesamten zwei Stunden sehr nahe sein
konnten und ihr immer wieder in die Augen blicken konnten. Bei meinem persönlichen
Darshan hatte ich das Gefühl (das mir auch von anderen
bestätigt wurde), dass Mutter Meera meinen Darshan deutlich länger, vielleicht
sogar doppelt so lange, ausdehnte wie im Durchschnitt -
vielleicht wollte mein Ego eine "Belohnung" für die Anstrengungen, die ich für den
einen Abend auf mich genommen hatte, und vielleicht
hatte Mutter Meera dieses gespürt und mir gegeben. Der Blick in ihre Augen war absolut
verblüffend: Ich suchte dort vergeblich nach der
"Person", dem "Ego", das normalerweise in jedem Auge wahrgenommen werden kann,
sondern hatte das Gefühl, in die Unendlichkeit zu blicken...
Beim zweiten Mal hatte ich die Möglichkeit, 4 Tage hintereinander Darshan zu nehmen.
Ich hatte jeweils, wenn Mutter Meera ihre Hände an
meinen Kopf legte, das Gefühl, wie wenn Ströme von Energie in meinen Körper fliessen
würden, es fühlte sich an, wie wenn ein Wasserhahn
aufgedreht worden wäre. Nach diesen 4 Tagen wurde ich für eine Woche krank, wobei
in der zweiten Wochenhälfte ein sehr starker Appetit
einsetzte.
Nach dieser Woche war das "Essen, während man etwas anderes sucht", verschwunden,
ein Effekt, den ich oft schon herbeigesehnt hatte.
Ich esse nach wie vor gerne und geniesse das Essen, aber ich esse nicht mehr oder
nur noch äusserst selten, um andere Bedürfnisse
zu befriedigen.
Für mich ist jeder Besuch bei Mutter Meera ein echtes Geschenk, und ich glaube,
dass Mutter Meera eine der höchsten
Energien verkörpert, die derzeit auf dieser Erde gefunden werden kann.
Übersicht
Osho (Bhagwan Shree Rajnesh)
Osho ist der wohl umstrittenste Meister des 20. Jahrhunderts. Wohl von derjenigen Kirche, die ihre Mitglieder mit staatlicher Unterstützung ausbeutet (Kirchensteuer - siehe auch Gedanken zu Kirchen) würde über den ehemaligen Bhagwan, wie Osho früher genannt wurde, die Behauptung der Ausbeutung seiner Anhänger gestreut - basierend auf der Tatsache, dass er angeblich eine größere Anzahl von Fahrzeugen des Typs Rolls Royce sein eigen nannte. Im Internet fand ich dazu die Information, dass diese wohl von Gönnern geliehen waren. Osho wusste jedoch, dass negative Publicity besser ist als keine Publicity. Und seine Idee des freien Sex sowie seine psychologischen Methoden, mit denen er seiner Zeit weit voraus war, trugen dazu bei, dieser Publicity weitere Nahrung zuzuführen. Besonders bekannt unter seinen Methoden ist die "Dynamische Meditation".
Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Die Osho-Kommune im indischen Poona (Pune) stellt ein Kleinod in der Millionenstadt dar. Der Kowangao-Park, wo sie liegt, wurde aus einer ehemaligen Müllhalde geschaffen; heute wachsen dort wunderschöne Bäume, Sträucher und Blumen; es gibt Bäche und kleine Teiche, sowie seltene Vögel. Auch die Kommune ist sehr schön in die üppige Natur integriert.
Die Zielsetzung von Oshos Methoden liegt hauptsächlich im Freiwerden von Konditionierungen durch Gesellschaft, Erziehung, usw. Die gewählten Methoden erfüllen wohl diesen Zweck teilweise, stellen aber wohl selbst wieder eine neue Art der Konditionierung dar (besonders wenn man bedenkt, dass z.B. die einzelnen Phasen der dynamischen Meditation eine genau definierte Zeitspanne durchgeführt werden). Ob die Bezeichnung "Meditation" für seine Methoden passend ist möchte ich ebensowenig beurteilen wie die Frage, ob es sich um Spiritualität oder eher um Psychologie handelt, bzw. inwieweit diese beiden Lebensbereiche Schnittstellen aufweisen bzw. ineinander übergehen.
Für meinen Geschmack ist die Ausrichtung der Kommune sehr kommerziell, die Preise sind für indische Verhältnisse enorm hoch. Der "Willkommenstag" z.B. schlägt mit 21 Euro zu Buche, und beinhaltet etwa 3 - 4 Std. "Programm". Etwa 10 Euro davon sind "Vorschuß" auf später zu buchende Kurse, deren Preisniveau westliches Niveau erreicht. Der Rest ist für Paß, AIDS-Test und Eintritt (der für jeden Folgetag extra bezahlt werden muß und je nach Dauer bei ca. 5 Euro / Tag liegt). Merkwürdig finde ich auch, dass die Kommune noch nicht mitbekommen haben will, dass AIDS
Eine reine Theorie ist, die wissenschaftlich durch keinerlei Fakten untermauert ist (siehe auch hier)
Der Test an sich lächerlich ist, da er - wie die Kommune selbst zugibt - nicht zuverlässig funktioniert und
Ein evtl. fehlerhafter "Positiv"-Test ein ziemlicher Schock ist, der wohl sicher zum Ausbruch von Krebs führen würde.
Darüberhinaus ist für mich die nach wie vor überaus starke Betonung des freien Sex erwähnenswert. Dies wird einem besonders bewusst, wenn man z.B. das Telefonbüro betreten möchte und dies jedoch für kurze Zeit während der Öffnungszeiten ohne Begründung geschlossen wird, und man von "alten Hasen" der Osho-Gemeinschaft mit dezent gewählten Worten den Grund dafür erfährt. Hier wählen wohl manche nach wie vor Masse statt Tiefe, die ganze Richtung scheint etwas in den 1960/70ern stehengeblieben zu sein.
Übersicht
Sri Sathya Sai Baba
Der gegenwärtige Sai Baba, 1926 geboren, ist die zweite der aufeinanderfolgenden Inkarnationen des Sai Avatars. Die erste Inkarnation
war Shirdi Sai Baba, der acht Jahre vor der Geburt Sathya Sai Babas seinen irdischen Körper verließ. Shirdi Sai Baba machte durch sein
Leben die Vaterschaft Gottes und die Bruderschaft der Menschen deutlich. Er diente den Muslims und den Hindus in Zentralindien und
lebte während vieler Jahre abwechselnd in einem Hindu-Tempel und in einer muslimischen Moschee. Jede der beiden Religionen beansprucht
ihn als den ihren.
Der Sai Avatar wird in seiner gegenwärtigen Form bis weit in das 21. Jahrhundert hinein auf der Erde sein. Wiederum acht Jahre nach dem
Verlassen dieses Körpers wird er in Südindien als dritte und letzte Inkarnation geboren werden. Er wird Prema Sai Baba heißen, die
Mission des Sai Avatars in diesem Kali-Zeitalter vollenden und die Menschheit in ein goldenes Zeitalter führen.
Sai Baba wird in Indien als Purna-Avatar verehrt. Es gibt nach dem, was mir in Indien zugetragen wurde, 5 Stufen von Avataren. Der
Purna-Avatar ist die höchste Form, eine reine göttliche Inkarnation. Als solche sind die gegenwärtigen Sai-Avatare nach Bhagavan Krishna
vor ca. 5000 Jahren die erste Verkörperung Gottes auf Erden und erfüllt somit erstmals wieder alle 16 Kriterien, die einen Purna-Avatar
kennzeichnen.
Die Hauptbotschaft Sai Babas ist es, immer wieder auf die Einheit der Religionen hinzuweisen. Dazu möchte er niemanden konvertieren,
sondern möchte die Menschen zur ernsthaften Ausübung ihrer eigenen Religion ermutigen.
Sai Baba lebt vor allem in seinen beiden Ashrams in Whitefield nahe der südindischen 5-Millionen-Stadt Bangalore und dem Dorf Puttaparthi,
etwa 150 km nördlich von Bangalore. Die meiste Zeit des Jahres sind mindestens 5000 Menschen anwesend, und bei besonderen Anlässen wie
Weihnachten oder Sai Baba's Geburtstag muss man mit weit mehr Menschen rechnen.
Der Darshan von Sai Baba, den er in Whitefield am Morgen und in Puttaparthi morgens und abends gibt, besteht darin, dass er durch die
Menschenmassen schreitet, Fragen beantwortet, Briefe entgegennimmt, was bedeutet, dass er sich um die Bitte, die im Brief ausgedrückt wird,
kümmert, die Energie erhöht, Schicksale umschreibt, und manchmal Dinge materialisiert, z.B. die heile Asche, Vibhuti genannt.
Hin und wieder hat jemand das Glück, zu einem persönlichen Interview ausgewählt zu werden. Zusätzlich gibt es in Whitefield abends noch
Bhajans, hingebungsvolle Gesänge zu Gott, ebenso wie in Puttaparthi ca. 2 Stunden nach den beiden Darshans. Zu besonderen Gelegenheiten
wie Weihnachten oder Neujahr hält Sai Baba auch eine Rede.
Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Beim ersten Aufenthalt ca. Anfang 1996 hatte ich drei Tage Zeit, in
Puttaparthi Sai Baba kennenzulernen. Ich wusste nichts über ihn, ausser dass ich ihn besuchen musste (so sagte mir ein innerer Drang).
Ich begegnete einem Menschen, der mich fast auf jedem Schritt während dieser drei Tage begleitete, und somit mir einen tiefen Einblick
in das Wesen Sai Babas, seine Lehre und sein Wirken ermöglichte. Während dieser drei Tage konnte ich Sai Baba mehrere Briefe geben, und
fast alles, an was ich mich heute erinnere, ist heute eingetroffen. Ich sass während dieser drei Tage oft in vorderen Reihen und konnte
ihn somit aus der Nähe sehen und spüren.
Am Jahreswechsel 2000/2001 war ich mit meiner Partnerin für 12 Tage in Whitefield und Puttaparthi, nachdem mehrere Versuche, zu Bala Sai
Baba zu fahren, gescheitert waren, es musste wohl Sathya Sai Baba sein. Wiederum war die Erfahrung überwältigend, eine tiefe Liebe, eine
Öffnung des Herzens, ist zu spüren, wenn Sathya Sai Baba kommt. Diesmal sass ich oft weit weg von Sai Baba, und auch das war gut, da es ja
nicht um die Person geht, die ich nach 12 Tagen wieder verliess, sondern um die Göttlichkeit im eigenen Inneren. Diese zu spüren war mir
bei diesem Aufenthalt sehr gut möglich, und meine Meditationen danach haben einiges an Tiefe und Qualität gewonnen.
Anfang Mai 2001 hatte ich eine starke Zahnfleischentzündung. Während die
schmerzhaften Stellen und das hohe Fieber bald abgeklungen waren, besserte
sich das entzündete und geschwollen aussehende Zahnfleisch für mehr als 2
Wochen nur minimal. So entschloss ich mich zu einem weiteren Arztbesuch bei
einem nahegelegenen, naturheilkundlich orientierten Arzt. Der Termin war am
Freitag. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag träumte ich, dass ich mit
wenigen anderen Menschen mit Sri Sathya Sai Baba in einer Gruppe zusammen
war. Nach einiger Zeit betupfte Sai Baba mein Zahnfleisch mit einem Lappen,
den er vorher mit einer heilenden Flüssigkeit getränkt hatte. Der Traum war
ungewöhnlich klar und gut erinnerbar.
Als ich am Freitag den Arzttermin wahrnahm, war mein Zahnfleisch schon
deutlich weniger entzündet.
Bei meiner Rücksprache mit einem Freund diesbezüglich erklärte mir dieser,
dass man nur dann von einem Meister träume, wenn dieser es wünsche, und
diese Träume demnach wohl so gut wie Realität waren. Natürlich kann es
Zufall sein, dass sich genau zu diesem Zeitpunkt das Zahnfleisch so
gravierend verbessert hat. Wer öfter solche "Zufälle" erlebt hat, zweifelt
jedoch nicht mehr daran, dass hier "höhere Mächte" am Werke sind.
Der Vollständigkeit halber muss ich hier aber auch erwähnen, dass gegenüber
Sathya Sai Baba seit einiger Zeit sehr unschöne Vorwürfe erhoben werden. Wer
mehr darüber wissen möchte, kann sich in meinem Forum darüber informieren.
Übersicht
Vanamali Devi
Vanamali Devi ist eine glühende Verehrerin Krishnas, eine Bhakti-Yogini, die ich ca. 1998/99 in
Ananda Assisi kennengelernt habe. Sie hat einen Ashram in Rishikesh. Eine Homepage von ihr habe ich leider nicht gefunden.
Die Erfahrungen des Autors lassen sich wie folgt beschreiben: Als ich Vanamali Devi
kennenlernte, war ich gerade dabei, eine wichtige Entscheidung mit enormen Folgen für mein
Leben zu treffen. Für Wochen kreiste diese Entscheidung ständig in meinem Kopf. Als ich
Vanamali Devi um Rat bat, gab sie mir einen sehr weisen Rat, der das Karusell in meinem
Kopf innerhalb von Minuten zum Stillstand brachte - worauf ich die innere Ruhe hatte, eine
intuitive Entscheidung zu fällen, von der ich immer mehr und mehr merke, wie gut sie war.
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