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Zähne, Zahngesundheit
Eine Selbstverständlichkeit ist für die meisten Menschen der halbjährliche Gang zum Zahnarzt.
Dies zeigt, dass gesunde Zähne heute nicht mehr als selbstverständlich gelten, dass vielmehr
als selbstverständlich gilt, hin und wieder kariesbefallene Zähne "reparieren" zu lassen.
Dass dem nicht so sein muss, hat ausgerechnet ein Zahnarzt bewiesen:
1963-1969 hat Dr. Schnitzer
wissenschaftliche Untersuchung in Mönchweiler über
die Beeinflussbarkeit der Zahnkaries durch Aufklärung der Bevölkerung
über Gesundheitsgrundlagen und Kariesursachen durchgeführt (Ergebnis veröffentlicht
in der 3. Auflage des Buches "Gesunde Zähne von der Kindheit bis ins
Alter" 1973). Die Ergebnisse sind hier in Kurzform zusammengefasst (aus der Web-Page von Dr. Schnitzer).
Signifikante Ergebnisse der Studie über Zahngesundheit,
mit Kariesrückgängen bis zu 100 % (völliger Stop des Kariesbefalls)
Schon 12 Monate nach dem Start der Aufklärung zeigte sich ein
erster Rückgang des Kariesbefalls in den Statistiken der verschiedenen
Altersgruppen. Innerhalb von 5 Jahren betrug der Kariesrückgang, gemessen
an der Zahl kariesgeschädigter Zahnflächen pro Kind (sowohl behandelte
wie unbehandelte gezählt, jeder Zahn hat 5 Flächen), in den jeweiligen
Altersgruppen, durch welche die Kinder hindurchgehen, zwischen 36,5% und
100% (100% Rückgang bedeutet: überhaupt kein Kariesbefall mehr,
nur noch naturgesunde Zähne)!
Ergebnisse der Studie zur Verbesserung der Zahngesundheit
durch Reduzierung des Kariesbefalls (über die Aufklärung der
Bevölkerung) in Zahlen
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Altersgruppe
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Rückgang von - auf
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Rückgang in %
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1 - 3 Jahre
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2,3 Z'fl. - 0,0 Z'fl.
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100,00 %
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3 - 6 Jahre
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12,6 Z'fl. - 1,7 Z'fl.
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86,51 %
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6 - 10 Jahre
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22,1 Z'fl. - 15,3 Z'fl.
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30,77 %
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10 - 14 Jahre
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22,2 Z'fl. - 14,1 Z'fl.
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36,49 %
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Tabelle: Rückgang kariesgeschädigter
- sowohl behandelter als unbehandelter - Zahnflächen pro Kind in den
verschiedenen Altersgruppen innerhalb von 5 Jahren Ernährungsaufklärung
(1963-1969).
Tragisch ist: sehr lernfähig scheint der Mensch nicht zu sein, denn schon kurz nach Beendigung
der Aufklärung über gesunde Ernährung hat sich die Statistik bereits wieder drastisch verschlechtert!!
Doch was sich an den Zähnen abspielt, ist ja leider nur die Spitze des Eisbergs, sozusagen der erste Indikator.
Schlechte Zähne deuten auf Entmineralisierung des Körpers hin, was Paradontose
und Diabetes begünstigt, die Haut und den Stoffwechsel behindert. Entmineralisierung geschieht wiederum durch
Übersäuerung des Körpers. Neben fast allen gekochten und verarbeiteten Speisen sind für Übersäuerung auch
Stress und negative Geisteszustände ("ich bin sauer...") verantwortlich.
Diese Übersäuerung kann auf mehrere Arten bekämpft werden:
Vor allem natürlich durch Beseitigung der Ursache: einen möglichst
hohen biologisch angebauten Rohkost-Anteil in der Ernährung, verbunden
mit einem Überprüfen der Lebensgewohnheiten und -Einstellungen.
Dem Einbau von Wildkräutern in die Ernährung, die wesentlich mehr
Mineralien enthalten wie die meisten Zuchtpflanzen.
Der zusätzlichen Gabe von Mineralien in reiner Form.
Für Menschen, die bereits einen hohen Anteil an Rohkost in ihrer
Ernährung haben, gilt es, nach dem Essen säurehaltiger Früchte- und
Gemüsesorten eine gewisse Wartezeit (ca. 30 Min.) einzuhalten, bevor zur
Zahnbürste gegriffen werden kann; andernfalls wird die oberste Schicht der
Zahnsubstanz, die sich durch den Säureangriff in nicht 100%iger Stabilität
befindet, weggebürstet.
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