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Zukunft der Medizin und unserer Gesellschaft
Die Zukunft der Medizin scheint sich nach der ganz persönlichen Meinung des Autors im Moment immer mehr und mehr
in zwei total konträre Lager zu spalten:
Das konservativ-schulmedizinische Lager: Hier finden sich diejenigen, die den Menschen nach
wie vor als Maschine betrachten, deren defekte Teile repariert werden müssen. Geistige Einstellungen,
Gewohnheiten, Gedanken spielen keine Rolle in Bezug auf Krankheit und Gesundheit. Gesundheit = Symptomfreiheit.
Das alternativ-therapeutische Lager: Hier befinden sich diejenigen, die erkannt haben, dass
der Mensch aus Körper und Geist besteht, und beide einander beeinflussen.
Das konservativ-schulmedizinische Lager (nicht gemeint ist hier die Notfallmedizin, die im Unfall- oder akuten
Krankheitsbereich meist unverzichtbar und durch höchste Arbeitsqualität gekennzeichnet ist)
zeigt sich durch eine einer sektiererischen Glaubensgemeinschaft ähnlichen dogmatischen Haltung. Als Beispiel seien die zum
Teil erfolgreichen Versuche genannt, Dr. Hamer und
Dr. Schnitzer und ihre wertvollen Beiträge zur Förderung der
menschlichen Gesundheit zu unterdrücken bzw. deren Existenz zu vernichten.
Man kann es oft ja kaum glauben, in welch drastischer Art Ärzte ihre Pfründe entgegen den Interessen ihrer
Patienten verteidigen, und verweist dies gerne ins Reich der Märchen. Doch kürzlich ist mir selbst ein solcher
Fall untergekommen: Bei einem Gespräch mit einem Augsburger Orthopäden kamen wir auf die cranio-sakrale Therapie im
Bezug auf Zähne und Kiefer zu sprechen. Dieser Orthopäde hat - inspiriert auch durch einen Münchner Kieferorthopäden,
der seinen Beruf als Kieferchirurg beendet hat, da er darin nur mehr wenig Sinn erkannt hat - die Eltern seiner oft
jugendlichen Patienten befragt, ob diese Jugendlichen und Kinder eine festsitzende Zahnspange gehabt hätten. Diese wirke
sich möglicherweise nicht allzu vorteilhaft auf die körperliche Haltung des Jugendlichen aus. (Man bemerke die vorsichtige
Ausdrucksweise dieses Orthopäden, während der Münchner Kieferorthopäde in Bezug auf festsitzende Zahnspangen schon mal das
Wort "Körperverletzung" in den Mund nimmt, und die Haltungsschäden aufgrund festsitzender Zahnspangen in
cranio-sakralen therapeutischen Kreisen, die sich mit Cranio-Therapie im Mund beschäftigen, als Tatsache feststeht!)
Nachdem die Eltern dieser Kinder wohl diese vorsichtige Bemerkung ihrem Kieferorthopäden zugetragen hatten, hatten zumindest
einige davon nichts besseres zu tun, als postwendend ein Fax an den Augsburger Orthopäden zu senden, dieser möge in
Zukunft solcherlei unbewiesene Behauptungen unterlassen. Die Reaktion eines Dogmatikers, der um sein Geschäft fürchtet. Um
die Gesundheit seiner jugendlichen Patienten scheint er weit weniger besorgt zu sein, denn sonst hätte er sich mit diesem
Orthopäden in Verbindung gesetzt, um näheres zu erfahren, zu überprüfen, und ggf. sein bisheriges Handeln entweder beizubehalten
oder anzupassen.
Die konservativ-schulmedizinische Sicht der Medizin wird unterstützt von den finanzkräftigsten Lobbys unserer Gesellschaft:
Pharmaindustrie, Biotechnologie und Krankenkassen. Demnach wird alles, was in diesem Bereich "wissenschaftlich erforscht" wird
(auch wenn es sich dabei oft nur um (zum Teil gefälschte?) Wahrscheinlichkeiten und Statistiken handelt)
in den Himmel gelobt und als neueste wissenschaftliche
Erkenntnis vermarktet, als die Methode, die jeder vernünftige Mensch im Falle einer Krankheit einschlagen muss. Ja, es gelang
diesem grossartigen Zweig der Medizin sogar, ein Geschlecht, nämlich das weibliche, als grundsätzlich krankheitsanfällig
zu "verkaufen". Diese Geschlecht müsse zu regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen, um schlimmstes zu verhüten.
Es wundert wohl angesichts dieser Tatsachen niemanden, dass alternativ-therapeutische Verfahren
umso stärker totgeschwiegen, bekämpft, verunglimpft und/oder lächerlich gemacht werden, je bewiesener, fundierter, und durch zahlreiche Fälle
als wirksam erfahren eine Therapie ist (aber gleichzeitig den grossen Lobbys nur wenig Gewinn verspricht). Diese Vorgehensweise
kann man nach Psychopolitik als eine allgemeingültige Richtlinie für
unsere Gesellschaft betrachten: Je nützlicher, je wirksamer etwas für das wirkliche, wahre Wohlergehen und die Freiheit für
die Menschen ist, desto stärker wird es in der Öffentlichkeit bekämpft oder falsche Informationen darüber verbreitet.
Als beliebig erweiterbare Beispiele seien hier im Bereich der Medizin und
darüber hinaus genannt: alternative Therapien wie Bachblüten, Kinesiologie, NLP, Körpertherapien, alternative Ernährungsweisen
wie Rohkosternährung, Vollwerternährung, ayurvedische Ernährungslehre, die Hamerīschen Erkenntnisse bezüglich Krebsentstehung
und -Therapie, die Schnitzerīschen Vorgaben bezüglich einer Ernährungsweise, die auf eine vollkommene Zahngesundheit hinzielt,
Bücher wie z.B. "Dianetik" von L. Ron Hubbard (viele werden hier zusammenzucken, bringen sie dieses doch automatisch mit Scientology
in Verbindung, und Scientology wird als so gefährlich angesehen, dass man damit am Besten gar nicht in Kontakt kommt. Hier ist
entweder etwas wahres dran, oder die Lobbys unserer Gesellschaft haben ein Ziel vollständig erreicht: die totale Ablehnung von etwas
Unbekanntem. Im Falle von Scientology kann ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen, da ich persönlich mit
keinem Scientologen wissentlich
Kontakt hatte, im Falle des Buches "Dianetik" kann ich nach dem theoretischen Teil (Stand. 21.2.01) nur sagen, dass L. Ron Hubbard
in dem 50er Jahren des 20. Jahrhunderts bereits Einsichten auf klarste Art und Weise dargelegt hat, die die gesamte Medizin grundlegend
hätten revolutionieren können, sowie viele für den Patienten äusserst schädliche,
unnütze schulmedizinische Praktiken, wie sie auch und vor allem
in der Psychiatrie eingesetzt werden (Elektroschocks, Gehirnoperationen...) das
Aus bedeutet hätten, wären sie nicht auf das schärfste bekämpft worden. L. Ron Hubbard stellt darin schlüssig den Grund für
körperliche (rein körperliche gibt es praktisch nicht) Krankheiten und geistige Krankheiten dar. Wenn nur 10 % seiner Versprechungen
bzgl. dianetischer Therapie (= Auditing) gehalten werden können, hätte dies alleine der Krankheitsindustrie in Deutschland Hunderte von
Milliarden Mark kosten können. Wer glaubt nicht angesichts dieser Summen, dass diese Industrie alles daransetzen würde, solche Informationen
zu unterdrücken. Mit der Brandmarkung als äusserst gefährlich ist dieses auch fast komplett
gelungen.
Ich möchte hiermit irgendeiner Meinung über Scientology entgegentreten, die mir aufgrund
meiner obigen Zeilen in den Mund gelegt werden könnte.
Ich habe zu Scientology noch keine Meinung, da ich weder jemanden Vertrauenswürdigen
persönlich kenne, der mir etwas dazu sagen könnte, noch selbst Erfahrungen damit
habe. Ich denke jedoch nicht daran - wie es häufig in den Massenmedien der Fall ist -
Menschen vom eigenständigen Denken und (vorsichtigen) eigenen Erfahrungen abzuhalten.)
Die Biotechnologie bewegt sich hierbei meistens als Unterstützung der konservativ-schulmedizinischen Sicht, betätigt sie sich
doch in der Sichtweise des Menschen als Maschine, die der Reparatur bedarf. Der Fall BSE
und seine Folgen für die Landwirtschaft wirft wieder einmal die Frage auf,
ob die Vernichtung der
bäuerlichen Grundlagen, die über die letzten Jahrzehnte betrieben wurde, nicht auch mit dem Hintergrund durchgeführt wurde, schliesslich
nur noch biotechnologisch erzeugte Nahrungsmittel herzustellen, und damit den Menschen möglicherweise über chemische Botenstoffe
fernzusteuern. Also: sind wir durch die Biotechnologie auf dem Wege zur ferngesteuerten
Gesellschaft, oder merken die Menschen irgendwann, dass gute Nahrung auch
einen angemessenen Preis erfordert?
Das alternativ-therapeutische Lager kennzeichnet sich dadurch, dass das Ziel der Behandlung ist, den Menschen als ganzes
zu heilen: Körper und Geist. Oft ist es sogar so, dass die Heilung des Geistes Vorrang hat, denn Leiden entsteht aus
bestimmten geistigen Einstellungen, nicht aus körperlichen "Fehlfunktionen". Es wird eingesetzt, was hilft, und nicht, was als
"gesicherte Erkenntnis" gilt.
Es soll nicht verschwiegen werden, dass es auch in diesem Bereich Scharlatane gibt, die vor allem die finanzielle Bereicherung
zum Ziel haben. Der Unterschied zum schulmedizinischen Bereich liegt in zwei Bereichen:
Der Patient, der eine alternative Therapie besucht, ist zu einem
grossen Teil selbstverantwortlich und kritisch. Daraus kann kein so
gründlicher Missbrauch der Macht des Therapeuten erfolgen, wie er bei
den oft unkritischen Patienten der konservativ-schulmedizinischen
Therapien an der Tagesordnung ist.
Alternative Therapien können auch bei falscher Anwendung oft nur
wenig oder keinen Schaden anrichten, was für die Antibiotika (anti =
gegen; bios = Leben) der Schulmedizin, bei Operationen und in der
Psychiatrie oft gegen den Willen des Patienten ausgeführten Massnahmen
keinesfalls behauptet werden kann.
Abschliessend kann gesagt werden, dass der einzelne Patient entscheidet, welchem Lager schliesslich der "Sieg" in diesem
Wettstreit beschieden sein wird. Jeder Gang zum herkömmlichen Mediziner stärkt die Position dieses Lagers, jeder, der eine
schulmedizinische Vollversorgung wünscht, und dies mit einer privaten Krankenversicherung zu 100 % absichert, stärkt dieses
Lager. Eigenverantwortung bedeutet auch, zumindest zum Teil die finanziellen Folgen seiner Fehlhandlungen selbst zu tragen.
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