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Aktie: Rotary Power International Inc., Kürzel RPIN
Vorstellung: 23.01.2001, letzte Aktualisierung: 29.04.2002 Aktienkategorie: ++
Das Unternehmen
Rotary Power und sein 100 %iges Tochterunternehmen Pegasus Technologies Incorporated sind auf den Bereich von
Motoren (auch zur Stromerzeugung) spezialisiert, die mit vielen verschiedenen Arten von Gas oder flüssigen Brennstoffen, auch
Brennstoffe, die aus Biomasse erzeugt werden, betrieben werden. RPIN hält
Patente auf seine Motorentypen.
Ein Motor des Typs S580 hat den von dem California Air Resources Board 1998 aufgestellten
Grenzwerte für diesen Motorentyp um mehr als das 4-fache unterschritten. Die Motoren sind kleiner,
leiser, wartungsfreier als übliche Motoren.
Der Markt für diesen Motorentyp beinhaltet die Marine (private und militärisch), Pumpanwendungen (Feuer, Kompressoren,
Pipelines, ...), den Bergbau, und - besonders in Amerika immer wichtiger - die
Stromerzeugung.
Der Markt
Die Vielzahl der Anwendungen zeigt die Grösse des Marktes auf. Ein besonderer Schwerpunkt könnte in den kommenden Jahren vor
allem in Amerika die Stromerzeugung werden, da Amerika am Rande des Zusammenbruchs des Stromnetzes steht. Siehe dazu unter
Meldungen weiter unten auf dieser Seite mit Datum vom 21.01.2001.
Aktieninformationen
Gewinn- und Ertragszahlen: (2000 sind 9-Monats-Zahlen)
| Gj |
Einnahmen $ Mio. |
Nettogewinn $ Mio. |
Gewinn/Aktie Cent |
| 1998 |
0,073 |
- 1,51 |
- 0,25 |
| 1999 |
0,066 |
- 1,47 |
- 0,24 |
| 2000 |
0,025 |
- 2,18 |
- 0,25 |
| 2001 |
0,050 |
1,16 |
0,07 |
Der Gewinn im Jahre 2001 kam durch ausserordentliche Einnahmen zustande; andernfalls wäre folgendes Ergebnis zu verzeichnen: -2,32 Mio. US-$, -0,14 Cent / Aktie
Zuletzt standen 16,65 Mio. Aktien aus, der Kurs am 09.02.2001 steht bei ca. 0,7 US-Dollar.
Homepage von Rotary Power International Inc.
Meldungen
21.01.2001, Ausschnitte aus dem Thread von "muellerstochter", www.wallstreetonline.de:
ich hab mich gefragt, wie es angehen kann, dass ein hochindustrialisiertes Land
wie Amerika in in die Notlage geraten kann, nicht genug Strom liefern zu können.
Nach einer Internetsuche glaube ich, dass dieser Artikel die ausführliche
Erklärung liefert, die ich ansonsten in den Medien vermisst habe, und vielleicht
interessiert es ja den einen oder anderen.
http://www.solidaritaet.com/neuesol/2000/36/energie.htm
Während die Wall Street das Märchen vom Goldenen Zeitalter der "Neuen
Wirtschaft" verbreitet, bricht die lebensnotwendige Infrastruktur in Amerika
zusammen. Im Energiebereich hat die Krise alarmierende Dimensionen angenommen.
Seit einigen Jahren wird der Sektor dereguliert, und bestimmte Bundesstaaten
erlauben freien Wettbewerb privater Unternehmen mit den althergebrachten
öffentlichen Energieunternehmen. Dem Verbraucher machte man das mit dem
Versprechen niedrigerer Preise schmackhaft, aber das Gegenteil ist eingetreten:
Die Preise klettern in schwindelnde Höhen, und Stromausfälle werden immer
häufiger.
Da auch in Deutschland Schritte hin zur Deregulierung des
Energiemarktes laufen, sollte Amerika für uns ein warnendes Beispiel sein.
Die kalifornische Krise Eine besondere Ironie ist, daß
ausgerechnet Kalifornien, das Herzland der "Neuen Wirtschaft", von dieser Krise
am härtesten getroffen wird. 1996 öffnete der Landtag den Stromsektor des
Bundesstaates dem "freien Wettbewerb", der angeblich Preissenkungen,
zuverlässigere Lieferung und besseren Service brächte. Nichts davon traf ein.
Das Vorbild war die Deregulierung des Strommarktes in England unter
Margaret Thatcher in den 80er Jahren. So verteidigte der Vorsitzende des
Mutterunternehmens von San Diego Gas & Electric die Wucherpreise der Firma
mit den Worten: "Für Kalifornien ist der Wettbewerb eine Religion und das
englische Modell das Vorbild." San Diego hat als erste Stadt den Strommarkt
völlig freigegeben - 2002 soll ganz Kalifornien folgen. Doch bis Juli hatte sich
in der Stadt der Strompreis für die privaten Verbraucher im Vergleich zum
Vorjahr verdoppelt!
San Diego ist das Zentrum der Luft- und
Raumfahrtindustrie und beherbergt viele hochmoderne Forschungslabors. Als der
Stadt in einer Hitzewelle der Energienotstand drohte, wurden zahlreiche
Unternehmen im ganzen Staat Kalifornien angehalten, vorübergehend zu schließen,
um einen Leben und Sicherheit gefährdenden Stromausfall zu verhindern.
Inzwischen haben dieselben Landtagsabgeordneten, die 1996 einstimmig für
die Deregulierung gestimmt hatten, Unternehmen in anderen Bundesstaaten
vorgeworfen, den Mangel an Stromerzeugungskapazitäten in Kalifornien in
gewissenloser, vielleicht sogar krimineller Weise für überhöhte Preise
auszunutzen.
Der Landtag berät jetzt über gesetzliche Maßnahmen zur
Preisbegrenzung und über eine Beendigung des Deregulierungsprozesses. Es gibt
sogar den Vorschlag, daß der Staat Kraftwerke, welche die örtlichen
Energieversorger im Rahmen der Deregulierung verkaufen mußten, wieder
zurückkauft. Präsident Clinton hat mit Blick auf Al Gores Wahlchancen in diesem
wichtigen Bundesstaat 2,6 Mio. Dollar Bundeszuschüsse für die Stromrechnungen
bedürftiger Kalifornier zugesagt, was natürlich nur ein Tropfen auf den heißen
Stein ist.
Eine regelrechte Revolte gegen die Deregulierung ist
ausgebrochen. Eine Verbraucherinitiative fordert in Zeitungsanzeigen die Bürger
auf, nur soviel für den Strom zu bezahlen wie im vergangenen Jahr, d.h. drei
Cents pro Kilowattstunde - statt wie derzeit bis zu 17,6 Cents. In der Anzeige
wird ein wütender Kunde zitiert: "Man hat uns über die Deregulierung belogen. Es
hieß, die Preise würden sinken, aber sie haben sich verdoppelt." Anschließend
sagt die Vorsitzende der Aufsichtsbehörde von San Diego, Dianne Jacob, man solle
keine Angst vor Repressalien haben, wenn man nur soviel bezahlt wie im Vorjahr:
"Schließlich sind wir drei Millionen Kunden."
Krise auch in New
York 24 der 50 Bundesstaaten haben mit der Deregulierung begonnen. Auch dort
gibt es Krisen. So stiegen in New York die Großhandelspreise für eine
Megawattstunde Strom während einer viertägigen Hitzewelle im Mai von 30 Dollar
auf 3900 Dollar. Der Stromhändler Consolidated Edison gab im Juni an, daß die
Kosten wegen der höheren Preise trotz des allgemein gemäßigten Wetters um 40%
gestiegen seien.
Es kommt zu teilweise absurd-komischen Verrenkungen: So
boten die Versorgungsbetriebe von New York am 3. August Regierungsbehörden und
Wirtschaftsunternehmen eine Gutschrift von 40 Dollar pro Kilowatt "eingesparter"
Energie an. Wäre der Sommer in New York nicht ungewöhnlich kühl, wäre es längst
zu Stromausfällen gekommen.
Der New Yorker Senator Charles Schumer hat
Präsident Clinton aufgefordert, eine Energiekommission einzurichten, die
Ursachen und Lösungsmöglichkeiten der Krise studiert. Er verwies darauf, daß der
Strombedarf in der Stadt seit 1989 u.a. wegen der vielen Computer im
Finanzzentrum deutlich gestiegen ist. In Spitzenzeiten werden jetzt 1300 MW mehr
gebraucht als damals (das entspricht einem Block des Kernkraftwerks Biblis). Es
wurden aber weder neue Kraftwerke gebaut noch die Verteilernetzwerke für
Stromlieferungen an die Stadt von außerhalb ausgeweitet.
Am 8. Mai
kostete eine MWh Strom in Neuengland 6000 Dollar. Am 26. Juli beschloß das
Bundesaufsichtsamt für das Energiewesen FERC für den "freien" Energiegroßhandel
in New York und dem Nordosten der USA eine Preisgrenze von tausend Dollar für
eine MWh. Ein schwacher Trost für den Verbraucher, denn das liegt immer noch um
zwei Größenordnungen über dem früheren Preis.
Am 29. Juni gab der Staat
Nevada "Gelb-Alarm" und forderte Verbrauchseinschränkungen. Der Landessenator
Joe Neal will mit einem neuen Gesetzentwurf die ursprünglich für dieses Jahr
geplante Deregulierung in Nevada stoppen.
Fehlende Infrastruktur
Die eigentliche Ursache der Krise ist ein Mangel an grundlegender
Infrastruktur im lebensnotwendigen Stromsektor. Seit Jahren werden kaum noch
neue Kraftwerke gebaut, und auch die Stromleitungen müßten dringend modernisiert
werden.
Das Leitungsnetz ist eine kritische Schwachstelle. Als
Kalifornien seinen Bedarf nicht mehr allein decken konnte, bot die Bonneville
Power Authority aus dem Staat Washington an, die Erzeugung ihrer
Wasserkraftwerke zu erhöhen und Strom zu liefern, aber dies scheiterte an
fehlenden Übertragungskapazitäten. In George W. Bushs Staat Texas mußte in
Hitzeperioden im Juli und August ein Übertragungsnotstand erklärt werden, weil
nicht genug Strom von einem Teil des Staates in einen anderen geleitet werden
konnte.
Vor allem aber sind schlicht und einfach zuwenig Kraftwerke da.
Seit fünf Jahren wurde so gut wie kein neues Kraftwerk gebaut. Von 1995-99 stieg
die Stromerzeugungskapazität nur um 10800 MW oder 1,5% (bei insgesamt 750000
MW). Die durchschnittliche Nachfrage stieg jedoch um mehr als 1% jährlich, und
die Nachfrage zu Spitzenzeiten (Hitze und Kälte) stieg in einigen Teilen des
Landes mehr als doppelt so schnell.
Der North American Electric
Reliability Council (NERC) prognostizierte im Mai, daß unter normalen
Witterungsbedingungen und einem Anstieg der Spitzennachfrage um 1,7% die Reserve
in sechs der zehn NERC-Regionalsystemen unter die empfohlene Leistungsreserve
von 15% fiele.
Nach zahllosen Beschwerden kalifornischer Bürgern und
Politiker hat die Aufsichtsbehörde FERC in Washington am 29. Juli eine
Untersuchung über Verletzungen des fairen Wettbewerbs auf dem Strommarkt
angekündigt. Die Studie soll jedoch erst am 1. November erscheinen, um das Thema
aus dem Präsidentschaftswahlkampf herauszuhalten.
Als im letzten Monat
über tausend Arbeiter von Minen, Papiermühlen und Aluminium- und Kupferhütten
ihren Arbeitsplatz verloren, weil die Unternehmen wegen der hohen Strompreise
Verluste machten und die Produktion einschränkten, forderte Senator Max Baucus
aus Montana das FBI und den Energieminister auf, das Preisgebaren an der
Westküste zu untersuchen.
Habsucht Die Mängel der "harten
Infrastruktur" allein erklären die Wucherpreise natürlich nicht. Als Präsident
Roosevelt in den 30er Jahren den Energiesektor regulierte, wußte er, daß eine
zuverlässige und preisgünstige Versorgung aller Bürger mit Strom unter die
Verantwortung der Regierung für das Allgemeinwohl fällt und für das
Wirtschaftswachstum unerläßlich ist.
Vor jener Zeit hatten die
Wallstreet-Finanziers an der Spitze der Energieunternehmen nur an ihren
maximalen Profit gedacht. Heute steht dasselbe Motiv hinter der Kampagne für die
Deregulierung im Namen des "freien Wettbewerbs". Hinter der Deregulierung steckt
ein einziges Motiv: Habsucht. Neue Energieunternehmen und Derivathändler von
Großbanken oder Wallstreet-Häusern wie Morgan Stanley, Merrill Lynch oder
Goldman Sachs wollen aus den enormen Preisschwankungen und den Lieferengpässen
unmoralisch hohe Gewinne schlagen.
Der amerikanische Strommarkt hat
einen Umfang von jährlich etwa 1000 Mrd. Dollar. Die Wall Street sieht darin
Chancen, ihre Finanzblase zu Lasten von Industrie und Verbrauchern zu erhalten.
Wenn dabei der Strom für die Bürger um ein Vielfaches teurer wird, ist das eben
"freie Marktwirtschaft".
Die von privaten Investoren aufgebauten neuen
Unternehmen auf dem freien Strommarkt nutzen Termingeschäfte, Bluffs und andere
Tricks, um den Preis in die Höhe zu treiben. Da der Preis freigegeben ist,
können so auf den täglichen Stromauktionen Nachfrageüberschüsse in enorme
Preiserhöhungen umgesetzt werden.
1992 hatte der US-Kongreß beschlossen,
daß Energieunternehmen, die Stromleitungskapazitäten gebaut hatten, diese ab
1996 für andere Firmen öffnen mußten. Dies beendete die in den 30er Jahren
eingeführte Regelung: Die Energieversorger verfügten über regionale Monopole auf
die Erzeugung und Lieferung von Strom zu festen Preisen, die von den Versorgern
und den Aufsichtsbehörden ausgehandelt wurden und den Unternehmen eine faire
Gewinnspanne garantierten, die in neue Kraftwerke und Ausrüstung investiert
werden konnte.
Der Staat Kalifornien ging aber noch weiter. Nach dem
kalifornischen Deregulierungsgesetz von 1996 müssen die regionalen
Versorgungsunternehmen ihre Stromerzeugungskapazität verkaufen, um im
Verteilungsgeschäft bleiben zu können. Dies wird mit einem Begriff der
Derivathändler unbundling genannt. Vor der Deregulierung befanden sich 55% der
Erzeugungskapazität des Staates in den Händen regulierter
Versorgungsunternehmen, 23% gehörten kommunalen und anderen öffentlichen
Einrichtungen und 22% anderen Unternehmen, die auch reguliert waren. Heute
besitzen die Versorgungsunternehmen nur noch 15% und die neuen nichtöffentlichen
Unternehmen 40%.
Die meisten der neuen Firmen sind Konzerne aus anderen,
noch regulierten Bundesstaaten, die in ihrem Gebiet Kraftwerke gekauft haben, um
auf unregulierten Märkten höhere Profite zu machen. Der größte "Player" im
Energiegroßhandel ist die Enron Corporation aus Houston/Texas, deren Eigentümer
der Familie Bush nahestehen. Enron unterhält in Houston eine große Abteilung für
Termingeschäfte. Andere wichtige Unternehmen auf dem Markt sind Duke Energy,
Reliant und Southern Co.
Kein Anreiz für neue Kraftwerksbauten
Zur Verwaltung des neuen Systems wurden mit dem kalifornischen
Deregulierungsgesetz zwei neue, private Einrichtungen geschaffen. Der sog.
Independent System Operator (ISO) betreibt das Transmissionsnetz des Staates,
und die Energiebörse PX (Power Exchange) entscheidet über den Großhandelspreis.
Beide ernennen ihre Mitglieder selbst und haben keinerlei Verpflichtung für das
Wohl ihrer Kunden oder des Endverbrauchers.
Der An- und Verkauf des
Stroms in Kalifornien ist ein komplexes Verfahren. Die Erzeuger bieten ihren
Strom einen Tag im voraus auf den Großhandelsauktionen der Strombörse PX an, und
diese legt den Preis fest, der allen Anbietern gezahlt werden muß. Dies ist
stets der höchste Preis, der innerhalb einer Stunde gefordert wurde, auch wenn
einige Anbieter günstigere Preise boten. Das führt natürlich zu enorm hohen
Preisen.
Der Netzbetreiber ISO lenkt dann den Strom dorthin, wo
Nachfrage besteht. Wenn die Börse PX im Vergleich zur Nachfrage zuwenig Strom
erworben hat, muß der ISO die Differenz durch Kauf zusätzlichen Stroms
ausgleichen.
Nach dem neuen Gesetz müssen die örtlichen
Versorgungsbetriebe fast allen Strom über den ISO und die Strombörse kaufen. Es
gibt zwar auch in anderen Staaten ISOs, aber sie sind öffentlich, nur in
Kalifornien besteht der ISO aus privaten Unternehmen mit eigenen
Geschäftsinteressen.
Weil völlig unsicher ist, welche Deregulierungen in
den einzelnen Staaten noch folgen werden, investieren von den heute noch
regulierten Energieunternehmen 82% nicht oder kaum noch in neue
Stromkapazitäten, weil sie finanzielle Belastungen durch zukünftige
Deregulierung fürchten. Deshalb wurden seit 1992 kaum neue Kraftwerke gebaut,
während etliche alte vom Netz gingen, so daß es in Großstädten immer wieder zu
Stromausfällen kommt.
Branchenexperten schätzen, daß man die
Energieerzeugungskapazität in den USA um 50% steigern müßte, um eine
ausreichende Stromversorgung sicherzustellen. Doch davon ist man weiter entfernt
denn je, denn die Deregulierung bietet mit der Möglichkeit, Strom überall zu
jedem Preis zu verkaufen, riesige Gewinnmöglichkeiten. Da man aus Engpässen
Kapital schlagen kann, wird jeder Anreiz beseitigt, neue Kraftwerke zu bauen.
Die Wallstreet-Finanzzeitschrift Barron`s berichtete am 31. Juli, daß
das Nettoeinkommen der Termingeschäfts-Abteilung der Sempra Energy - das
Mutterunternehmen der San Diego Gas & Electric - im letzten Vierteljahr um
sage und schreibe 1233% gestiegen sei. Barron`s zeigt sich von diesen
Profitchancen hellauf begeistert.
Der Artikel trägt die Überschrift
"Schweiß-Aktien: Für Stromerzeuger gibt es nichts Herrlicheres als einen
schwülheißen Julitag" Dort heißt es: "In der Vergangenheit waren
Versorgungsunternehmen in der Regel nur für konservative Anleger interessant,
für die die hohen Dividenden und der Ruf dieser Aktien als sicherer Hafen bei
Börsenabstürzen attraktiv waren. Das ist jetzt anders. Der Standard &
Poors-Index (S&P) für Stromunternehmen ist in diesem Jahr um 13,5% gestiegen
und läßt damit den allgemeinen S&P weit hinter sich. Man erwartet, daß sich
die Kurse der Stromaktien in der nächsten Zeit nochmals verdoppeln werden, weil
es kritische Versorgungsengpässe gibt und es wegen der regulatorischen
Verzögerungen sehr lange dauert, zusätzliche neue Kraftwerke zu errichten."
William Engdahl
Persönliche Meinung zu dieser Aktie
Aufnahme der Notierung war Mitte 1998 zu etwa 0,6 Dollar, der Tiefstkurs seitdem lag bei 9 Cent, der Höchstkurs bei 1,25 Dollar. Derzeit setzt
der Kurs auf der 200-Tage-Linie auf; ein Durchbrechen birgt ein kurzfristiges Risiko wohl bis ca. 0,4 Dollar, ein Halten lässt abwarten, ob
die durch immer niedriger werdenden Höchstkurse ein Durchbruch nach oben gelingt, dann ist der Weg theoretisch recht frei nach oben.
Auf jeden Fall handelt es sich bei RPIN um eine hochspekulative Aktie, wie man an dem fast völligen Fehlen von Einkünften erkennen kann.
Der Markt und das Know-How bieten auch erhebliche Chancen.
Weiter bei: Siboney Corp..
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